Wie du mit Hypnose behindernde Glaubenssätze durch bessere ersetzen kannst

Wunschleben-Tipp | Ideen für ein glückliches und selbstbetimmtes Leben

Kennst Du das Gefühl, dass dich bestimmte Überzeugungen oder Glaubenssätze daran hindern, Dein volles Potenzial auszuschöpfen?

Diese inneren Barrieren können uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen und ein erfülltes Leben zu führen.

Mit Hypnose fällt es den meisten leichter, ihre behindernden Glaubenssätze durch förderliche Annahmen zu ersetzen.

Was sind behindernde Glaubenssätze?

Bevor wir uns mit der Lösung befassen, lass uns zunächst verstehen, was behindernde Glaubenssätze überhaupt sind.

Glaubenssätze sind Überzeugungen sind tief in unserem Unbewusstsein verankert und beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Sie können aus negativen Erfahrungen, Erziehung oder kulturellen Einflüssen stammen und manifestieren sich oft in Gedanken wie “Ich bin nicht gut genug”, “Ich werde nie Erfolg haben” oder “Ich verdiene keine Liebe”.

Das Gemeine daran: Sie wirken auch, obwohl sie gestaltlos sind und keine Namen haben. Das heißt: Oft können Menschen sie nicht einmal benennen – sie sind aber trotzdem da und wirken.

Wie Hypnose helfen kann, behindernde Glaubenssätze zu verändern

Hypnose ist eine kraftvolle Technik, die es ermöglicht, direkten Zugang zum Unbewusstsein zu erhalten und positive Veränderungen auf einer tiefen mentalen Ebene herbeizuführen.

Im Zustand der hypnotischen Trance fällt es den meisten Menschen leichter, auch “über den Tellerrand zu schauen” und Dinge wahrzunehmen und zu benennen, die sie im rationalen Wachzustand nicht einfach so sehen und benennen können.

Da wir nicht verändern können, was wir nicht benennen, hilft die Hypnose bei diesem 1. wichtigen Schritt, um behindernde Glaubenssätze zu verändern: Hypnose hilft dabei, die Bremsen zu erkennen und zu benennen.

Unter dem Einfluss des entspannten und offenen Geistes der Hypnose fällt es viel leichter, bessere Alternativen zu den behindernden Glaubenssätzen zu erkennen, zu formulieren und ins eigene Leben zu lassen.

Wir können nicht nichts tun !

Beim Ersatz behindernder Glaubenssätze ist es wichtig zu verstehen, dass wir eine Überzeugung nicht einfach nur wegmachen können; an die Stelle des einschränkenden Glaubenssatzes muss ein besserer treten – ansonsten klafft da eine Lücke….

Die Vorgehensweise, um mit Hypnose behindernde Glaubenssätze zu ersetzen

Die Vorgehensweise ist individuell natürlich unterschiedlich, aber das nachfolgende Schema ist schon typisch, um in einem Hypnosecoaching behindernde Glaubenssätze gegen hilfreichere zu ersetzen.

Schritt 1: Entspannung und Trance

Der erste Schritt in einer hypnotischen Sitzung besteht darin, dich in einen entspannten Zustand zu versetzen, der als Trance bezeichnet wird. Dies geschieht z.B. durch gezielte Atemübungen, Visualisierungen und progressive Muskelentspannungstechniken. In diesem Zustand der Trance bist du besonders empfänglich für positive Veränderungen und Suggestionen.

Schritt 2: Identifikation hindernder Glaubenssätze

Während du in Trance bist, kannst du dich besser auf dein Unbewusstsein konzentrieren und die hindernden Glaubenssätze identifizieren, die dich zurückhalten. Diese können sich als wiederkehrende Gedankenmuster, Emotionen oder körperliche Empfindungen zeigen. Indem du dich diesen Glaubenssätzen bewusst wirst, kannst du beginnen, sie zu überwinden.

Schritt 3: Ersetzen durch bessere Glaubenssätze

Nachdem die hindernden Glaubenssätze identifiziert wurden, ist es Zeit, sie durch positive, unterstützende Überzeugungen zu ersetzen. Dies geschieht durch gezielte Suggestionen, die darauf abzielen, dein Selbstwertgefühl zu stärken, deine Fähigkeiten anzuerkennen und deine Ziele zu manifestieren. Diese neuen Glaubenssätze können beispielsweise lauten: “Ich bin fähig und kompetent”, “Ich ziehe Erfolg und Glück an” oder “Ich bin es wert, geliebt zu werden”.

Schritt 4: Verankerung und Integration

Damit die neuen Glaubenssätze nachhaltig wirken, ist es wichtig, sie zu verankern und in dein tägliches Leben zu integrieren. Hierzu stehen im Hypno-Coaching unterschiedliche, so genannte “Ankermethoden” zur Verfügung.

Schritt 5: Fortschritte festhalten und reflektieren

Während du dich auf deiner Reise der Veränderung befindest, ist es wichtig, deine Fortschritte festzuhalten und regelmäßig zu reflektieren. Ein Tagebuch über deine Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen kann Dir helfen, Dich immer wieder zu verbessern.

Zusammenfassung: Hypnose zur Auflösung behindernder Glaubenssätze

Hypnose ist eine effektive Methode, um hindernde Glaubenssätze durch bessere zu ersetzen und Dein volles Potenzial zu entfalten. Indem du dich in einen tranceähnlichen Zustand versetzt und gezielte Suggestionen annimmst, kannst du dein Unbewusstsein neu programmieren und positive Veränderungen auf einer tiefen Ebene herbeiführen. Nutze diese kraftvolle Technik, um deine inneren Barrieren zu überwinden und ein Leben voller Erfüllung und Erfolg zu führen.

So kommst Du zu Deiner Hypnose, um negative Glaubenssätze aufzulösen

Buche Deine Hypnoseserie in Wiesbaden, um Deine behindernden Glaubenssätze aufzulösen.

Da behindernde Glaubenssätze sich über viele Jahrzehnte – eigentlich “immer schon” – bei Menschen festgesetzt (und bewährt haben) – ist es illusorisch anzunehmen, dass sie in nur einer Sitzung für immer verschwinden. Da muss man schon ein bisschen dran feilen.

Ich halte Versprechen, die dies suggerieren, für unseriös und wohl eher dem Versuch geschuldet, Kunden mit “kleinen Preisen” anzulocken.

Ich biete stattdessen eine Serie von 3 Sitzungen an. Mit Hilfe dieser Hypno-Coaching-Serie sollte es gelingen, weitreichende Veränderungen auf den Weg zu bringen.

Wirksame Tipps um Burnout vorzubeugen und zu entkommen

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Immer mehr Menschen brennen mental aus, fühlen sich erschöpft und mental überfordert.

Viele von ihnen fallen nachhaltig aus – sie unterliegen dem so genannten Burnout-Syndrom.

Das muss nicht sein: Gegen Burnout kannst Du etwas tun – vorbeugend und wenn Du bereits von Burnout betroffen bist.

In diesem Beitrag möchte ich Dir einige Tipps dazu an die Hand geben, was Du gegen das Ausbrennen tun kannst.

Was ist überhaup Burnout ?

Burnout, ein Zustand chronischer Erschöpfung aufgrund von Überarbeitung oder Stress.

Näheres dazu habe ich in diesem Beitrag erklärt.

Vorbeugung von Burnout

  1. Selbstfürsorge achten: Nimm Dir regelmäßig Zeit für Dich selbst, um zu entspannen und aufzutanken. Das kann alles sein, von einem Spaziergang in der Natur bis hin zu einem entspannenden Bad zu Hause. Wichtig ist vor allem, dass Du etwas tust, wozu Du persönlich – intrinsisch – motiviert bist. Mache in der Zeit nichts, von dem Du glaubst, dass es “hip” ist, weil andere es tun.
  2. Gesunde Grenzen setzen: Lerne , “Nein” zu sagen, wenn Du Dich überlastet fühlst oder Deine Grenzen überschritten werden. Es ist wichtig, Deine eigenen Bedürfnisse zu respektieren und zu schützen.
  3. Ausreichend schlafen: Schlafmangel kann zu erhöhtem Stress und Erschöpfung führen. Sorgen daher für ausreichend Schlaf und achte auf eine regelmäßige Schlafenszeit.
  4. Selbststschädigende Muster verändern: Hast Du den ausgeprägten Sprachfehler “nicht nein sagen zu können” ? Möchtest Du es immer “allen anderen recht machen” ? Glaubst Du, dass etwas nichts wert ist, wenn es nicht durch “Anstrengung erreicht wurde” ?
    Es gibt viele solcher inneren Muster und Antreiber, die Dich direkt in den Burnout führen können. Du kannst sie aber verändern (am besten mit professioneller Hilfe).
  5. Bewegung einplanen: Regelmäßige körperliche Aktivität kann nicht nur Deine körperliche Gesundheit verbessern, sondern auch Stress abbauen und Deine Stimmung heben.
    Wichtig auch hier: Mach nur die Dinge, Die Dir wirklich gefallen und lass Dich nicht davon beeinflussen, was für andere funktioniert. Den einen erfreut ein Spaziergang im Wald, den anderen macht ein Marathon-Lauf glücklich.
  6. Soziale Beziehungen : Pflege enge Beziehungen zu Freunden und Familie. Teile Deine Interessen mit anderen Menschen und tausche Dich sozial aus. Hierbei kommt es nicht auf die Menge der Freunde und Bekannten an, sonder auf die Qualität der Beziehungen und des sozialen Austauschs.
  7. Meditiere häufig: Einfache und regelmäßige Meditationen, insbesondere mit Beachtung der Atmung, helfen Dir zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen.
  8. Vergleiche Dich nicht mit anderen: Du bist gut, wie Du bist und Du musst nicht sein, wie andere sind.
    Wenn Du Dich mit jemandem vergleichen möchtest, dann am besten mit der Person, die Du gestern warst und die Du morgen sein kannst. Wenn Du etwas an Dir verändern möchtest, gehe es entspannt und systematisch an. Lass Dir dabei gerne mit einem Coaching helfen (wir Coaches wissen, wie solche Veränderungen gelingen können).

Überwindung von Burnout

  1. Erkenne, wenn Du bereits im Burnout steckst: Burnout kennt viele Stufen. Es ist falsch, erst vom Ausbrennen zu sprechen, wenn Du schon mit dem Gesicht im Dreck liegst.
    Achte auf frühe Anzeichen und steuere früh entgegen.
    Je früher Du Dir eingestehst, dass ein Burnout im Anmarsch ist, desto einfacher kannst Du dagegen angehen. Mehr dazu findest Du auch in diesem Beitrag.
  2. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Wenn Du das Gefühl hast, dass Du alleine nicht mit dem Burnout zurechtkommst, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Ab einer tieferen Stufe der Burnoutdynamik ist es kaum noch möglich, da alleine wieder herauszukommen.
  3. Zeit für Erholung einplanen: Nimm Dir bewusst Zeit, um Dich zu erholen und wieder aufzutanken. Das kann bedeuten, dass Du Dur einige Tage frei nimmst oder regelmäßige Pausen in Deinen Alltag integrierst,
  4. Hobbys und Interessen wiederentdecken: Finde heraus, was Dir Freude bereitet, und mache möglichst viel davon.
    Jeder Mensch auf der Welt hat die gleichen 24 Stunde Zeit zur Verfügung. Es ist Deine Entscheidung, ob Du sie mit Bullshit füllst, oder mit Dingen, die Dich begeistern.
  5. Achtsamkeit praktizieren: Achtsamkeitsübungen wie Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung können Dir dabei helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und Deinen inneren Stress zu reduzieren.
  6. Berufliche Veränderungen in Betracht ziehen: Wenn Dein Burnout hauptsächlich durch berufliche Belastungen verursacht wird, erwäge eine berufliche Veränderung. Dies kann bedeuten, einen neuen Job zu suchen, die Arbeitszeit zu reduzieren oder berufliche Ziele neu zu definieren.
    Am Ende Des Tages gibt es nur 3 Entscheidungen, die Du treffen kannst: “Love it”, “change it” und “leave it”.
    Wenn Du es nicht lieben kannst, solltest Du es verändern – was auch immer es ist.
  7. Grenzen setzen und delegieren: Lerne, Deine Grenzen zu setzen und Aufgaben zu delegieren, wenn Du überlastet bist. Überprüfe jede Aufgabe darauf, ob sie notwendig ist, in der Form nötig ist und ob sie von Dir ausgeführt werden muss.
    Wennn nicht: Ändere den Umgang mit der Aufgabe.

So kann ich Dir helfen, Burnout zu vermeiden und zu überwinden

Ich helfe meine Kunden im Rahmen von Life Coachings dabei, das Ausbrennen zu vermeiden und zu überwinden.
Einfache Rezepte wie “eine Hypnose-Sitzung” oder eine “Meditation” helfen alleine nicht.
Sie sind aber sinnvolle Bestandteile von Burnout Coachings.

Nutze das kostenlose Kennenlernen um zu erfahren ob und wie ich Dir helfen kann.

Buche einfach hier Deinen kostenlosen Beratungs- und Kennenlerntermin online mit mir.

10 wirksame Wege zur Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

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Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind zwei Schlüsselkomponenten für ein erfülltes Leben. Sie beeinflussen unsere Beziehungen, unsere Karriere und unser allgemeines Wohlbefinden. Doch viele Menschen kämpfen damit, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und Selbstbewusstsein aufzubauen. Glücklicherweise gibt es einige effektive Wege, um diese wichtigen Aspekte der Persönlichkeit zu verbessern.

Hier sind zehn Tipps, die Dir helfen können, Dein Selbstwertgefühl und Dein Selbstbewusstsein zu stärken:

1. Positive Selbstgespräche führen: Achte auf Deine inneren Dialoge und tausche negative Gedanken gegen positive aus. Anstatt Dich selbst herabzusetzen, ermutige Dich sich selbst und sprich freundlich mit Dir – auch bei Deinen inneren Dialogen.

Mehr dazu findest Du auch im Beitrag “Wie redest Du eigentlich mit Dir ?”

2. Reflektiere Deine Stärken und Erfolge : Fertige eine Liste Deiner Stärken und Erfolge. Nimm Dir Zeit, um über Deine Errungenschaften nachzudenken und Dir selbst bewusst zu machen, was Du bereits erreicht hast.

Irgendwie hast Du ja bis heute überlebt – und das ganz sicher nicht, weil Du ein “Niemand” bist.

3. Nimm Dich selbst an: Sei am besten Du selbst – denn alle anderen gibt es ja schon! Akzeptiere Dich selbst mit all Deinen Stärken und so genannten “Schwächen”. Niemand ist perfekt, und das ist in Ordnung.

Prüfe bei der Gelegenheit auch mal, ob Du Dich vielleicht häufig einfach mit anderen vergleichst, bei denen es scho scheint, als seien sie perfekt – Social-Media Stars, Schauspieler, Künstler etc..

Sei Dir bewusst: Am Ende des Tages sitzen auch sie mit abgewinkelten Beinen aufm Klo !

4. Praktiziere Selbstfürsorge: Sei der erste, der Dir beweist, dass Du etwas wert bist !

Nimm Dir Zeit für Dich selbst und tue Dinge, die Dir guttun. Pflege Deine körperliche und mentale Gesundheit, indem Du DIch ausreichend ausruhst, gesund isst und Dich regelmäßig so bewegst, wie es gut für Dich ist.

Gerade beim Sport gilt: Orientiere Dich dabei nicht nach anderen (z.B. populären Hardbodys), sondern mache, was zu Dir passt und was Dir Kraft gibt.

5. Erlerne neue Fähigkeiten: Fordere Dich selbst zu etwas heraus und lerne neue Fähigkeiten oder Hobbys. Das Erlernen neuer Dinge kann Dein Selbstvertrauen stärken und Dir ein Gefühl der Erfüllung geben.

Aber auch hier gilt: Fordere Dich, aber überfordere Dich nicht. Du machst es für Dich – nicht für die Show !

6. Grenzen setzen: Lerne, “Nein” zu sagen, wenn es notwendig ist, und setze klare Grenzen in Deinen Beziehungen. Respektiere Deine eigenen Bedürfnisse und lass Dich nicht von anderen ausnutzen.

Du bist nicht auf der Welt, um von jenen geliebt zu werden, die Dich ausnutzen. Du bist vor allem auf der Welt, um Dein Ding zu machen – nicht das von anderen !

7. Umgib Dich mit positiven Menschen: Umgib Dich mit Menschen, die Dich unterstützen, ermutigen und inspirieren. Vermeide Personen, die negativ oder destruktiv kritisch sind und Dir das Gefühl geben, minderwertig zu sein.

Gute Beziehungen sind symbiotisch: Geben ist in diesen Beziehungen ebenso glücklichmachend, wie nehmen. Sorge für ein Umfeld, in dem geben und nehmen kein “Geschäft” ist, sondern Zeichen gegenseitigen Respekts und Freundschaft.

8. Praktiziere Achtsamkeit: Leben im Hier und Jetzt. Gestern kannst Du nicht mehr ändern und was morgen kommt, weißt Du nie ganz sicher.

Achtsamkeitspraktiken wie Meditation können Dir helfen, Deine Gefühle und Bedürfnsse zu verstehen, Dein Selbstbewusstsein zu stärken und stressige Situationen besser zu bewältigen.

Jede gut bewältigte Situation zahlt wieder auf Dein Selbstwertkonto ein.

9. Sieh Herausforderungen als Chancen und natürliche Aufgaben: Betrachte Herausforderungen als Gelegenheiten zum Wachsen und Lernen. Anstatt Dich von Misserfolgen entmutigen zu lassen, nutze Sie sie als Chance, Deine Fähigkeiten und Stärken weiterzuentwickeln.

Fehlschläge gehören zum Erfolgsweg. Die Frage ist nie, wie oft Du hinfällst, sondern alleine, wie oft Du wieder aufstehst.

Wenn Du lernst, so genannte “Probleme” als Aufgaben zu betrachten, die Du lösen kannst und wirst, dann zahlt jede gelöste Aufgabe auf Dein Selbstwertkonto ein.

10. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch: Es ist keine Schande, um Hilfe zu bitten.

Kein Spitzensportler auf der Welt kam je ohne Hilfe dorthin, wo er steht.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, Selbstwertgefühl und Dein Selbstbewusstsein zu stärken, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Den Preis, den Du dafür zahlst, ist eine Investition in Dein Lebensglück, Deine Erfolgschance und in Deine Lebensqualität.

Die Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein ist ein kontinuierlicher Prozess, der Zeit, Geduld und Engagement erfordert.

Mit den richtigen Strategien und einem festen Willen kannst Du lernen, Dein Selbstvertrauen zu stärken und ein erfüllteres Leben führen. Beginne am besten noch heute damit !

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Morgen ist sicher kein besserer Tag, um zu starten – und übermorgen auch nicht.

Die 7 Säulen der Resilienz: Dein Schlüssel zur Stärke und inneren Stabilität

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Resilienz ist die Fähigkeit, sich an Herausforderungen anzupassen, Belastungen zu bewältigen und sogar aus Rückschlägen gestärkt hervorzugehen.

In einer Welt, die ständig im Wandel ist und oft mit unvorhergesehenen Ereignissen konfrontiert wird, ist Resilienz eine entscheidende Eigenschaft, die Du kultivieren kannst, um mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen.

Wer resilient ist verhält sich wie der Grashalm im Wind, der sich immer wieder aufrichtet, auch wenn er noch so niedergedrückt oder hin und her gewirbelt wurde.

Die 7 Säulen der Resilienz bieten Dir einen praktischen Leitfaden, um diese wichtige Fähigkeit zu entwickeln und zu stärken

  1. Akzeptanz und Selbstbewusstsein:
    Beginne damit, die Realität anzuerkennen, wie sie ist, und akzeptiere dich selbst vollständig, mit all deinen Stärken und Schwächen. Selbstbewusstsein ist der Schlüssel, um authentisch zu sein und deine Grenzen zu kennen. Wenn du Dir Deines Selbst bewusst bist, dich selbst akzeptierst und Vertrauen in Deine Fähigkeiten hast, kannst Du besser mit den Herausforderungen umgehen, die das Leben Dir entgegenwirft.
  2. Optimistisches Denken und Perspektivenwechsel:
    Trainiere deinen Geist, optimistisch zu denken, auch in schwierigen Zeiten. Sieh Herausforderungen als Chancen für Wachstum und lerne, aus Fehlern zu lernen. Indem du deine Perspektive veränderst und negative Gedanken durch positive ersetzt, kannst du deine Resilienz stärken und widerstandsfähiger gegenüber Stress und Druck werden.
    Das hat übrigens nichts damit zu tun, die Welt stets durch eine rosarote Brille zu sehen: Mist ist Mist – und das bleibt auch so.
    Hingegen ist die Erkenntnis, dass Du trotz Scheiße etwas erreichen kannst UND dass es manchmal sogar gelingt, aus Scheiße Geld zu machen, der Schlüssel zum Erfolg.
  3. Soziale Unterstützung und Netzwerke: Niemand muss alleine durch schwierige Zeiten gehen. Pflege starke soziale Bindungen und baue unterstützende Netzwerke auf, die dir helfen können, wenn du Unterstützung brauchst. Teile deine Gefühle und Gedanken mit vertrauenswürdigen Freunden oder Familienmitgliedern und sei bereit, Unterstützung anzunehmen, wenn sie angeboten wird.
  4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Veränderungen sind der Normalfall in der Welt. Bekanntlich kann niemand zweimal in denselben Fluss steigen, da dieser sich in jeder Sekunde verändert. Sei bereit, dich an Veränderungen anzupassen und flexibel zu sein, wenn unerwartete Situationen auftreten. Das Leben ist voller Überraschungen, und die Fähigkeit, sich anzupassen und neue Wege zu finden, ist entscheidend für deine Resilienz. Sei offen für neue Ideen und Lösungen, auch wenn sie außerhalb deiner Komfortzone liegen.
    Wer loslässt hat bekanntlich beide Hände frei – für Neues zum Beispiel !
  5. Zielgerichtetes Handeln und Selbstwirksamkeit:
    Setze klare Ziele und arbeite aktiv darauf hin, auch wenn der Weg steinig ist. Glaube an Deine Fähigkeit, Einfluss auf dein Leben zu nehmen, und sei entschlossen, Hindernisse zu überwinden. Indem Du Verantwortung für Deine Handlungen übernimmst und Deine Ziele konsequent verfolgst, stärkst du Deine innere Stabilität und Resilienz.
    P.S: Wenn Du glaubst, Du bist zu klein, um etwas zu bewirken, dann mache Dir bewusst wie schwer es ist einzuschlafen, wenn eine Stechmücke durch Dein Zimmer fliegt…
  6. Emotionsregulation und Stressmanagement:
    Lerne, Deine Emotionen zu regulieren und mit Stress konstruktiv umzugehen. Entwickle gesunde Bewältigungsstrategien wie Meditation, Achtsamkeit oder körperliche Aktivität, um deine emotionale Belastbarkeit zu verbessern. Indem Du deine Gefühle verstehst und lernst, sie zu kontrollieren, kannst Du besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen.
    Wichtig ist, dass Du aus den – teils sehr früh antrainierten oder von Vorbildern abgeschauten – Reflexen rauskommst und in emotionsgeladenen Situationen bewusst handelst.
  7. Selbstfürsorge und Wohlbefinden:
    Denke stets daran, auf Dich selbst aufzupassen und Deine Bedürfnisse zu erfüllen. Pflege Deine körperliche, emotionale und geistige Gesundheit, indem Du genug schläfst, Dich ausgewogen ernährst und regelmäßig Zeit für Entspannung und Selbstreflexion einplanst. Indem Du dich um dich selbst kümmerst, kannst Du Deine Energie und Ausdauer stärken und Deine Resilienz auf lange Sicht aufrechterhalten.

Lass Dir helfen, resilienter zu werden

Resilienzverbesserungen ist immer wieder Thema in vielen Life-Coachings. Informiere Dich gerne ob und wie ich Dir dabei helfen kann, resilienter im Leben zu werden.

Alles Leiden kommt von Anhaftung

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Wer loslässt hat beide Hände frei

Die zentrale Erkenntnis des Budhismus ist die, dass alles Leiden von Anhaftung (oder Begehren) kommt.

Jenseits von Religion oder Philosophie kann ich das aus meiner Coachingpraxis nur bestätigen:

Viele Probleme, die meine Kunden haben und die wir mit viel Aufwand im Coaching verändern, kommen von “Anhaftung”.

Woran viele Menschen anhaften und deshalb nicht glücklich sein können

In dem mehr als einem Jahrzehnt, in dem ich nun schon als Life-Coach arbeite, begegnen mir immer wieder diese Muster bei meinen Kunden, die teilseiweise eine Menge persönlicher und familiärer Probleme nach sich ziehen.

Wer es schafft, diese zu überwinden und sich von diesen Anhaftungen zu lösen, der nähert sich in großen Schritten einem enstpannteren und glücklichen Leben.

Die Menschen müssten mal dankbarer zu mir sein

Immer wieder ein Thema in Coachings: Die Enttäuschung darüber, dass Menschen, denen man geholfen hat, keine Dankbarkeit zeigen – zumindest nicht in dem Maße, in dem die Helfenden es erwartet haben.

Schwups steht da der berühmte Elefant im Raum, über den niemand so richtig spricht und um den der Enttäuschte ständig herumläuft.

Die schädliche Anhaftung besteht darin, dass der/die Helfende an der Vorstellung anhaftet, wie andere Menschen auf eine bestimmte Situation reagieren sollten. Blöderweise machen sie das aber nicht unbedingt so….

Der Weg aus dem Frust, der persönlichen Enttäuschung besteht dann darin, zu akzeptieren, dass die Welt anders tickt, als man das selbst erwartet oder tun würde und zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Reaktionen gibt (die alle richtig sein können).

Im Fall der Enttäuschung ist es auch hilfreich zu hinterfragen, was eigentlich der eigene Antrieb ist, anderen zu helfen: Ist es Hilfe (weil Du einfach nett und hilfsbereit bist) oder ist es ein Deal, so nach dem Motto: Ich helfe Dir und Du bezahlst mit Streicheleinheiten….

Ich glaube, wenn man es schafft, die Welt nicht als eine Abfolge von Deals zu begreifen, sondern von Herzen hilft, ohne etwas zu erwarten, lebt man leichter.

Wenn Du von der Vorstellung loslässt, dass andere Dir ihre Dankbarkeit in einer bestimmten Art zeigen müssen, hast Du wieder beide Hände freier…

Mein Partner / meine Partnerin müsste mehr Zeit mit mir verbringen

Das ist auch so eine typische Anhaftung, die viel Leiden erzeugt.

Es ist natürlich verständlich, dass jeder mit dem anderen viel schöne Zeit verbringen möchte. Woher aber kommt das Bild “wie es sein müsste” ?

Es gibt in der Welt nicht die eine Vorstellung davon, wie viel gemeinsame Zeit “richtig” oder “falsch” ist. Paare in glücklichen Beziehungen stimmen sich über diese Frage ab, oder haben einen natürlichen Instinkt für das, was beide glücklich macht.

Es gibt Beziehungen, in denen die gemeinsame Zeit kurz und intensiv ist und andere, in denen sie lang und weniger intensiv ist. Beides kann zu einer glücklichen Beziehung beitragen.

Was ganz sicher nicht zu einer glücklichen Beziehung beiträgt ist, an einer bestimmten Vorstellung von gemeinsamer Zeit festzuhalten (anzuhaften) und diese dem anderen (oder den anderen) aufzwängen zu wollen.

Am Ende des Tages ist es eine Frage der Übereinkunft, wie viel gemeinsame Zeit man miteinander verbringt, Aber ein allgemeines “Richtig” oder “Falsch” gibt es nicht.

Mein Sohn / meine Tochter muss doch jetzt mal…

Davon, was Söhne, Töchter, Enkelkinder etc. “eigentlich mal machen müssten…” gibt es unzählige Varianten, die alle der schädlichen Anhaftung unterliegen…

  • Mal Kinder kriegen
  • Mal ne Ausbildung machen
  • Mal öfter anrufen
  • Mal ein Haus bauen
  • u.s.w. u.s.w.

Wenn in der Erziehung einiges richtig gelaufen ist, dann haben die Kinder von ihren Eltern “Wurzeln und Flügel” bekommen.

“Wurzeln” stehen für den Charakter und die Sicherheit der Familie, “Flügel” stehen für die Eigenständigkeit und die persönliche Entfaltung der Sprößlinge.

Deine Kinder und Enkelkinder sind nicht auf der Welt, um Dich zu unterhalten, sondern um ihr eigenes Ding zu machen.

Sie nutzen ihre Flügel zum Fliegen – und zwar so hoch und so weit, wie sie es für richtig halten.

Jede Form von Anhaftung über die Frage, wie genau sie denn und wohin zu fliegen haben, erzeugt Leiden bei allen Beteiligten und nicht selten den Bruch in den Beziehungen zwischen den Generationen.

Anstatt der Vorstellung anzuhaften “wie es denn zu sein hat…” kannst Du Dich auch darüber freuen, dass Deine Kinder ihre Flügel nutzen um ihre Leben so zu gestalten, dass sie selbst glücklich sind.

Für Dein Glück sind sie nicht verantwortlich.

Welche sind Deine Anhaftungen ?

Die oben genannten Beispiele sind nur einige aus meiner Coachingpraxis, die mir immer wieder begegnen.

Welche sind Deine Anhaftungen, über die Du gelegentlich stolperst und die Dir auf dem Weg zum entspannten Glücklchsein im Wege stehen ?

Gegen was kannst Du sie ersetzen und loslassen, um wieder beide Hände frei zu haben ?

Zuvielismus – wenn zu viel gute Eigenschaften Dich ausbrennen

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Es gibt so Eigenschaften von Menschen, die wohl alle anderen Menschen toll und erstrebenswert an Menschen finden.

Die Klassiker sind “Hilfsbereitschaft”, “Großzügigkeit”, “für andere da sein” und viele mehr.

Allerdings kann das Vorhandensein dieser guten Eigenschaften bei Menschen auch dazu führen, dass sie selbstschädigend sind.

Ich nenne das “Zuvielismus”.

Anhand eines Beispiels aus meiner Coachingpraxis erkläre ich, was es damit auf sich hat und wieso für sich selbst genommene Eigenschaften von Menschen diese selbst ausbrennen können.

Wie so oft stimmt auch hier die Weisheit: “Die Dosis macht das Gift”.

Ein Kunde mit Zuvielismus brennt aus

Im Coaching erzählt mir ein Kunde immer wieder, dass seine Schwester immer zu ihm sagt, er sei “zu hilfsbereit”.

Ich greife den Gedanken auf und frage ihn, bei was er denn sonst noch “zu viel sei…” und bitte ihn all die Situationen, die ihm auffallen, aufzuschreiben.

Es dauert nicht lange, bis die folgende Liste entsteht:

Bei all diesen Eigenschaften schätzt sich der Kunde auf 100 % ein:

  • Geduld
  • Rechtfertigungsdrang
  • Gutmütigkeit
  • Ehrgeiz
  • Ordnungsdrang
  • Für andere da sein
  • Durch Leistung gefallen wollen
  • Loyalität

Wie viel dieser Eigenschaften wäre angemessen ?

Ich bitte ihn als nächstes, auf der Skala mal einen Strich dort zu ziehen, wo er selbst meint, dass es ein gesundes Maß wäre, das ihn nicht ständig zum Ausbrennen bringt.

Außer bei der Loyalität (hier findet er 100% richtig), entstehen Skalenwerte zwischen 10% und 40% dessen, was der Kunde tatsächlich auffährt.

Wenn Dich Deine eigenen Muster zum Ausbrennen bringen – tu was !

An diesem Beispiel zeigt sich etwas sehr typisches bei Menschen mit Burnout: Sie sind Opfer ihrer festgefahrenen Muster.

Ein Mensch, der aus irgendeinem Grund getrieben ist, bei bestimmten Eigenschaften seines Selbst ständig 100% abzufackeln, aber selbst weiß, dass viel weniger für ihn besser wären, hat die Steuerung seines Lebens – zumindest in Teilen – an seine Impulse abgegeben.

Die Aufgabe im Coaching ist es in diesem Fall, dem Kunden dabei zu helfen, seine Impulse zu kontrollieren und seine – für sich genommen – tolle Eigenschaften auf ein Maß zu regulieren, das ihm selbst nicht schadet.

Warum ist das nicht so einfach und braucht Hilfe ?

Die Verhaltens- und Handlungsmuster, mit denen ein erwachsener Mensch durch die Welt geht, sind teils jahrzehntelang trainiert und gefestigt. Innerhalb des eigenen Systems “Ich” haben sich diese Muster scheinbar bewährt. Der Beweis dafür ist die eigene Existenz.

Erst wenn die Energiereserven aufgebraucht sind – oder gestört werden, weil neue Anforderungen hinzukommen – zeigt sich die Disbalance: Der Mensch beginnt auszubrennen.

Da ein System – hier der Mensch – nicht einfach so vermeintlich altbewährtes aufgibt, braucht es Begleitung dabei, ein neues Programm zu schreiben.

Es braucht in diesen Situationen meist eine Begleitung von außen, die einem dabei hilft, das eigene Verhalten zu reflektieren und anzupassen – jemand der einen “triggert”, “erinnert”.

Manchmal ist das nur in sehr kleinen Schritten möglich, manchmal geht es schneller.

Geschieht die Musterkorrektur nicht, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis jemand – der ständig auf 100% läuft – ausbrennt und umfällt.

Was sind Deine Zuvilismen ?

Kennst Du Deine Zuvilismen ? Welche Deiner – für sich genommen guten – Eigenschaften fährst Du zu viel auf ?

Wenn Du nicht ausbrennen willst, setze Dich mit ihnen auseinander und korrigiere sie !

So kannst Du das Gedankenkarussell stoppen

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Das kannst Du tun, um das Gedankenkarussell in Deinem Kopf zu stoppen und Platz für bessere Gedanken zu schaffen.

Vielleicht kennst Du das:

Mitten in der Nacht wachst Du auf und merkst, das ein Gedankenkarussel in Deinem Kopf herumfährt. Vielleich kannst Du aber auch schon gar nicht einschlafen, weil in Deinem Kopf ein Jahrmarktskarussel von Gedanken tobt.

Nacheinander kommen statt lustiger Jahrmarktpferde und Prinzessinnenkutschen aber Befürchtungen, Ängste und Nöte ins Geschehen.

Manche dieser Gedanken mögen berechtigt sein, andere sind es nicht.

Eines ist aber sicher: Das Gedankenkarussell in Deinem Kopf, das die Ängste, Sorgen und Nöte in einer nicht enden wollenden Drehung durch Dein Gehirn jagt, ist weder hilfreich, noch hilft es Dir dabei, Lösungen für die berechtigten Probleme zu finden.

Im Gegenteil: Das Gedankenkarussell hat das Potenzial, Dich eher zu lähmen, als konstruktiv zu aktivieren.

Das Gedankenkarussell muss gestoppt werden

Um das Gedankenkarussell zu stoppen kannst Du Dir einen einfachen Mechanismus zunutze machen:

Wir können nicht gleichzeitig denken und uns auf den Körper fokussieren !

Sobald das Gedankenkarussel also anfängt, sich in Deinem Kopf zu drehen, mache einfach folgendes:

  • Mache Dir bewusst, dass das Gedankenkarussell wieder losgeht
  • Sage laut oder innerlich so etwas wie “Stopp” oder “Anhalten” oder ähnliches
  • Wenn Du kannst, schließe die Augen
  • Richte Deine Aufmerksamkeit auf irgend eine Körperempfindung

Die einfachste Körperempfindung ist der Atem, denn der ist immer vorhanden

  • Richte Deine Aufmerksamkeit darauf, wie der Atem beim Einatmen in die Nasenlöcher einströmt und wieder ausströmt
  • Du kannst die Aufmerksamkeit erhöhen, wenn Du nachspürst, wie der Atem sich jeweils im rechten oder im linken Nasenloch anfühlt

Wenn sich in die Aufmerksamkeit auf den Atem mal wieder das Gedankenkarussel meldet, beginne wieder damit, “Stopp” zu sagen oder zu denken und kehre wieder zur Aufmerksamkeit auf den Atem zurück.

Diese Übung kannst Du in nahezu jeder Situation durchführen – zuhause genauso, wie in der Bahn oder in einer Pause auf der Arbeit.

Je mehr Du übst, desto besser klappt es, das Gedankenkarussell zu stoppen

Erfahrungsgemäß steigt die Fähigkeit, sich auf etwas anderes zu fokussieren mit jedem Mal, wenn Du es übst – wenn auch bei dem einen oder anderen in kleinen Schritten.
Nimm Dir einfach vor, immer wieder mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinem Atem zurück zu kehren – stoisch !

Vielleicht hilft es Dir auch, wenn Du gelegentlich die Worte “Einatem” und “Ausatem” denkst – probiere es einfach aus.

So wirkt die Atemfokussierung auf Dich

Letzen Endes geht es immer darum, möglich Herr / Frau über das zu sein, was mit Dir und in Dir passiert.

Sobald Du die Steuerung Deines Lebens an – was auch immer – abgibst, verlierst Du die Möglichkeit, Deine Zeit und Energie für die Dinge einzusetzen, die Dich weiter bringen.

Die einfache Atemfokussierung bewirkt das für Dich:

  • Du übernimmst die Kontrolle über Deine Gedanken und das, was in Deinem Kopf passiert
  • Du schaffst Entspannung in Deinem Geist und in Deinem Körper
  • Du schaffst Platz für Neues in Deinem Kopf – für bessere Gedanken und Taten z.B.
  • Du verdrängst nach und nach das Gedenkenkarussell auf die hinteren Ränge

Es geht nicht darum, Ängste und Sorgen nicht ernst zu nehmen, sondern darum einen Weg zu finden, ihnen konstruktiv und lösungsorientiert zu begegnen.

Dazu müssen die negativen Gedanken aus dem Gedankenkarussell erst einmal auf den Boden der Realität gestellt und sortiert werden.

Mit dem freien Geist, der sich einstellt, nachdem das Gedankenkarussell stehen geblieben ist, hast Du die nötige Energie dazu.

Alles hat seinen Preis: Verändern genauso wie Stehenbleiben

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Nach meiner Erfahrung aus ungezählten Coachings, ist eine der größten Hürden für persönlichen Veränderungen von Menschen ist die Mentalität: “Das kostet ja was”.

Dabei ist mit Kosten nicht mal Geld alleine gemeint. Viele, die es sich leisten können, wären wohl sofort bereit, einen größeren Betrag dafür zu bezahlen, dass sich das eigene Leben so entwickelt, wie sie es sich wünschen.

Nein, was ich meine ist mehr die Hürde, dass viele Menschen bei anstehenden Veränderungen und Entscheidungen in ihrem Leben immer erst danach fragen, welche “negativen Auswirkungen” die Veränderung für sie hat.

Beispiele:

  • Wenn ich mich von meinem Partner trenne, verliere ich materiellen Status
  • Wenn ich mir einen neuen Job suche, verliere ich einen Teil meiner Betriebsrente
  • Wenn ich meine Firma verkaufe, muss ich das Geld ja versteuern
  • Wenn ich der toxischen Beziehung zu meiner “Freundin” entsage, bin ich alleine
  • Wenn ich das Rauchen aufgebe, fehlt mir der Plausch mit Kollegen in der Pause
  • ….

Ich will diese negativen Auswirkungen von Entscheidungen und Veränderungen überhaupt nicht kleinreden. Die sind einfach da – das ist so !

Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass diese Mentalität: “Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach” die meisten Menschen so viel an Lebensqualitätsgewinn kosten kann, dass sie die schlechteste aller Alternativen ist.

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Fakt ist: In den meisten Fällen muss eine Veränderung her, damit es besser wird, als bisher.

Die Veränderung hat freilich einen Preis: Mental, finanziell, materiell, beziehungsmäßig und womöglich noch auf anderen Ebenen.

Aber Stehenbleiben eben auch und zwar meist auf genau denselben Ebenen des menschlichen Daseins.

Allerdings machen sich viele Menschen um eben genau diesen Preis zu wenige Gedanken.

Wie hoch ist der persönliche Preis, den Du bezahlst…

  • Für das Verbleiben in einer toxischen Beziehung, in der ein ständiger “Rosenkrieg” herrscht ?
  • Für das tägliche Zurarbeitgehen mit Bauchgrummeln und Dauerstress ?
  • Für das Festhalten an materiellen Vorteilen wie Haus, Auto, Boot und “Ansehen” in der Nachbarschaft ?

Die Preise sind natürlich individuell unterschiedlich. Bei einem äußern sie sich mit Schlafmangel, bei anderen mit Magengeschwüren und bei wieder anderen “nur” durch Verlust wertvoller Lebenszeit, die mit Gram verbracht wird, statt mit Freude.

Am Ende des Lebens zählen nur die Stunden, die Du gelebt hast !

Ich meine, das Leben ist zu kurz, um die rund 4.000 Wochen, die man hat, mit Bullshit zu verbringen; der Preis für Bullshit ist zu hoch, wenn er “Lebensqualität” heißt.

Achte nur darauf, was Du gewinnst

Ich habe noch nie einen Kunden gehabt, der Schwierigkeiten damit hatte, in kürzester Zeit eine beachtliche Liste mit negativen Auswirkungen zu erstellen, wenn es um anstehende Entscheidungen geht, die Veränderungen nach sich ziehen.

Hingegen fällt es erfahrungsgemäß zunächst allen Menschen schwer, sich die Gewinne der Veränderungen für sich selbst auszumalen und davon eine mindestens ebenso lange Liste zu erstellen.

Wenn Du also Angst vor dem Preis von Veränderungen hast, möchte ich Dir den einen Rat geben: Fokussiere eine zeitlang Deine Gedanken nur darauf, was Du gewinnen kannst.

Die negativen Auswirkungen “laufen sowieso” mit.

Das passiert, wenn Du nur darauf achtest, was Du gewinnst

Nach meiner Erfahrung ist es so, dass die Probleme immer kleiner und lösbarer werden, je größer Deine “Gewinnliste” wird.

Die negativen Auswirkungen einer Veränderungen verschwinden ja nicht dadurch, aber sie relativieren sich gegenüber den positiven Aspekten.

Am Ende des Prozesses steht für Dich eine Übersicht, die Dir dabei hilft, eine viel bewusstere Entscheidung zu treffen; für oder gegen die Veränderung, das spielt dann fast keine Rolle mehr, denn die Entscheidung sitzt viel besser, als wenn Du nur auf den Preis der Veränderung schaust.

Freu Dich über jede Enttäuschung…

Wunschleben-Tipp | Ideen für ein glückliches und selbstbetimmtes Leben

…denn Du hast jetzt wieder eine Täuschung weniger.

Jeder Mensch kennt die großen und kleinen Enttäuschungen im Leben:

  • Kurzfristig gecancelte Termine
  • Gebrochene Versprechen
  • Erwartete, aber nicht erfolgte Aufmerksamkeiten
  • Ausbleibende Erfolge
  • u.v.m.

Wie entstehen eigentlich Enttäuschungen ?

Was ist jetzt kommt, ist vielleicht nicht angenehm für Dich zu lesen, aber Enttäuschungen entstehen ausschließlich bei den Enttäuschten selbst.

Enttäuschungen entstehen immer dann, wenn eine getroffene Annahme (die Täuschung) darüber, wie etwas passieren soll, nicht eintreten.

Beispiele für diese “Selbsttäuschungen”

  • Du nimmst an, dass andere Menschen ihre Verabredungen einhalten – vielleicht so, wie Du es selbst immer tust…
  • Du gehst davon aus, dass Menschen ihre Dir gegenüber getroffenen Zusagen einhalten…
  • Du gehst insgeheim davon aus, dass Dein Partner / Deine Partnerin Dir an Deinem Geburtstag das Frühstück ans Bett bringt…
  • Du gehst davon aus, dass eine materielle oder mentale Investition Zinsen bringt und sich “vermehrt”…

All das sind nichts weiter als “Annahmen” oder “Wünsche” darüber, wie die Dinge sich entwickeln werden.

Wenn sich diese Annahmen so stark in Deinem Kopf festsetzen, dass sie eine unabdingbare Realität werden müssen, sind es starke “Selbsttäuschungen”, die alle anderen Möglichkeiten der Entwicklung ausblenden.

Ent-täuscht = eine Täuschung weniger

Im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet ent-täuscht zu sein, nun um eine (Selbst)-Täuschung ärmer zu sein.

Da man ja aus allem etwas lernen kann, könnte im Umstand der Enttäuschung das gelernte lauten: Nicht alles, was ich mir wünsche und annehme tritt auch ein.

Verbessere Dein Annahmen-Management

Der bessere Umgang mit Enttäuschungen ist es, Dein Annahmen-Management zu verbessern.

Dazu ist es z.B. hilfreich, Dir bei jeder Annahme, die Du über den Verlauf der Dinge triffst, Dir selbst die Frage zu beantworten:

  • Ist das unbedingt so, wie ich das annehme (mir wünsche) oder gibt es auch andere Möglichkeiten ?
  • Wie werde ich auf andere Möglichkeiten reagieren, wenn sie eintreten ?

Eine der größten Hürden bei der Reduzierung von Enttäuschungen ist sicher das “i.w.a.-Prinzip”. i.w.a. bedeutet: “Ich will aber (basta)… !

Obwohl Menschen wissen – weil bereits im Leben gelernt – dass sich viele Wünsche nicht erfüllen und viele selbst getroffenen Annahmen nicht eintreten, bestehen sie darauf, “dass das aber zu sein hat…”.

Da kommen dann so Dinge dabei heraus wie:

  • Mein Mann muss doch mal sehen, dass ich mir von ihm Blumen wünsche…
  • Meiner Frau muss doch klar sein, dass ich das gelegentlich brauche, mit den Jungs abzuhängen…
  • Dem Kunden muss doch klar sein, dass auch diese Leistung Geld kostet…

Neeee – muss nicht !

Um es an dieser Stelle klar zu sagen: Nichts davon muss !

Klar freut es Dich, wenn Dein Partner oder Deine Partnerin Dich mit Aufmerksamkeit überschüttet und es ein toller Zustand, wenn der Kunde nach einer Gefälligkeit fragt: “Was bin ich Ihnen schuldig ?”.

Aber müssen muss das alles nicht. All dieses Zustände sind nicht mehr als “Wünsche” und “Annahmen in Deinem Kopf”, die vielleicht einfach nur daher kommen, dass Du es in dem Moment genau so machen würdest….

Aber Du bist eben nicht die anderen und deshalb machen es die anderen vielleicht einfach anders.

Das müssen sie übrigens nicht einmal böse meinen; sie wissen es vielleicht einfach nicht anders.

Wie Du besser mit Enttäuschungen umgehst und sie in Zukunft vermeiden kannst

Tipp 1: Mach Annahmen zu Wünschen

Mein Rat für einen besseren Umgang mit Enttäuschungen ist der, die Selbsttäuschungen am besten von Anfang an zu reduzieren.

Das gelingt z.B. sehr gut, indem Du eine Annahme, die schon den Status eines Naturgesetzes hast, einfach als das siehst, was sie tatsächlich ist: Dein Wunsch !

Schon als Kinder lernen wir, dass wir uns zwar alles wünschen können, aber deshalb noch lange nicht alle Wünsche wahr werden.

Ich persönlich habe mir angewöhnt, mich mehr über erfüllte Wünsche als über unerfüllte Wünsche zu freuen und lebe gut damit.

Tipp 2: Sprich über Deine Wünsche

Dieser Tipp ist so genial, wie einfach: Sag doch einfach, was Du Dir wünschst !

Aber Achtung: Hier ist die Formulierung entscheidend – vor allem gegenüber anderen Menschen.

Wenn Du zu Deinem Partner oder Deiner Partnerin sagst: “Ich will verdammt nochmal, dass Du mir endlich mal ein Frühstück ans Bett bringst”, dann macht er/sie das vielleicht sogar, aber mehr unter Druck…

Wer aber könnte seinem Partner oder seiner Partnerin einen echten Wunsch abschlagen ?

Deshalb ist es wichtig, dass Du den Wunsch auch als Wunsch formuliertst:

“Ach Schatzi, ich wünsche mir so sehr, mal von Dir ein Frühstück ans Bett gebracht zu kriegen…”

Der/ die es da nicht schafft, auch noch eine Kerze aufs Tablet zu stellen, muss erst noch geboren werden…

Wichtig bei dieser Wünscherei ist allerdings, dass auch bei Dir der Switch zwischen “Forderung” und “Wunsch” längst stattgefunden hat und Du Dir wirklich “von Herzen wünschst” anstatt “hart einforderst”.

Du siehst: An einer Enttäuschung hast Du einen großen Eigenanteil – nicht “Schuld” !

Allerdings bist Du auch selbst Teil der Lösung, um immer weniger Enttäuschungen im Leben zu erleben.

Nutze Deine Möglichkeiten bei jeder Gelegenheit und lerne aus Deinen “Ent-Täuschungen”.

Wie Du negative Glaubenssätze los wirst

Wunschleben-Tipp | Ideen für ein glückliches und selbstbetimmtes Leben

Ob Du glaubst Du gewinnst, oder Du verlierst –
Du hast auf jeden Fall recht !

Viele Menschen leidern unter negativen oder behindernden Glaubenssätzen und wollen sie gerne loswerden.

In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir ein Rezept vorstellen, mit dem Du behindernde Glaubenssätze gegen bessere ersetzen kannst.

Du kannst nicht nichts tun !

Da sind wir auch schon beim Kern der Frage, warum es vielen Menschen schwer fällt, ihren Glaubensballast loszuwerden: Psychologisch gesehen ist es nicht möglich, eine Lücke zu hinterlassen. Deine negativen Glaubenssätze wirst Du nur los, wenn Du Deiner Psyche einen besseren Glaubenssatz anbietest.

Was ist eigentlich so ein “negativer Glaubenssatz” oder ein “behindernder Glaubenssatz” ?

Glaubenssätze sind Annahmen darüber, wie die Welt funktioniert und sie sind so eng mit unserer Persönlichkeit verbunden, dass sie automatisch erscheinen, wenn die Situation einen Glaubenssatz verlangt.

Beispiele für Glaubenssätze

  • Ich kann das sowieso nicht
  • Für Mädchen ist das nichts
  • Ich bin zu doof/zu zick / zu hässlich für XYZ
  • Sonntags darf man keine Wäsche raushängen
  • Man kann nur einen Partner lieben
  • u.s.w.

Im Laufe unseres Lebens haben sich zu allen möglichen Situationen Glaubenssätze angesammelt und so fest mit uns selbst veranktert, dass wir sie gar nicht mehr infrage stellen, wenn sie auftauchen.

Wie ein unumstößliches Naturgesetz stehen sie in unserer Welt und lassen sich z.T. durch nichts erschüttern – nicht einmal durch besseres Wissen.

Woher kommen diese Glaubenssätze ?

Glaubenssätze aus Dauersuggestion

Glaubenssätze speisen sich aus unterschiedlichen Quellen, die hartnäckigsten aber wohl aus unserer frühesten Kindheit.

Wer einen Vater hatte, der so stolz auf seinen Erstgeborenen war, dass er ihm schon seit seiner Geburt unentwegt mit der Aussage befeuert hat: “Du übernimmst später mal die Firma” oder “Du wirst auch Arzt – wie Dein Vater, Dein Opa und Dein Uropa…”, der fängt gar nicht erst an, darüber nachzudenken, ob es eine Alternative für ihn gibt.

In diesem Fall enstand der Glaubenssatz: “Ich werde auch Arzt, wie mein Vater, mein Opa etc.” durch Dauersuggestion.

Im positiven Sinne arbeitet ja auch die Hypnose in manchen Fällen damit; der Unterschied ist nur der, dass der Coach mit Hypnose einen Auftrag seines Kunden dafür hat…

Im schlimmsten Fall arbeite böse Mächte mit diesen Glaubenssätzen; man denke nur an die Nazis, die den Kindern des 3. Reiches schon früh die Mär von der “Herrenrasse” eingetrichtert haben.

Etwas, das nur oft genug wiederholt wird, wird eben irgendwann einmal zur Warheit – egal, wie abstrus es sein mag.

Da im Unterbewusstsein das Prinzip der Wortwörtlichkeit gilt, und Suggestionen sich am Unterbewusstsein anlagern, ist der Satz “Du bist zu dick, um eine Frau zu kriegen…” eben eine Wahrheit und bedeutet z.B. nicht “Wenn Du etwas schlanker wärst, bekommst Du eine Frau…”.

Aus diesem Grund halten sich manche Überzeugungen bei Menschen, die sie über sich haben auch noch, nachdem sie einen Zustand objektiv verändert haben (wie z.B. abgenommen zu haben).

Also… ein Teil der Glaubenssätze, mit denen wir uns später herumschlagen, kommt schlicht durch Dauersuggestion im Kindes- und Jugendalter.

Übrigens: Auch die positiven Glaubenssätze kommen daher, wie z.B. “Auf die Familie ist immer Verlass” oder “Der Mensch ist im Grunde gut”.

Aber diese Glaubenssätze stören uns ja nicht so und deshalb sind sie nicht weiter Thema dieses Beitrags.

Glaubenssätze durch Vorbilder und sozialen Druck

Manchmal braucht es auch keine Worte: Wer in einem Haushalt aufgewachsen ist, in dem die Kinder so lange am Tisch sitzen bleiben, bis auch der letzte aufgegessen hat, und der vom Babyalter sieht, dass das alle so machen, der bleibt auch ohne Worte sitzen…

Manchmal sind es auch nur die berühmten “Elefanten im Raum”, die einen still daran erinnern, was “zu tun ist” und was “keinesfalls getan werden darf”.

Negative Glaubenssätze durch hilfreiche ersetzen – so geht es

Wenn Du irgendwann in Deinem Leben an den Punkt kommst, an dem Dich ein bestimmter Glaubenssatz daran hindert, Dein Leben nach Deiner Facon zu leben, wird es Zeit, den behindernden Glaubenssatz gegen etwas besseres zu ersetzen.

Typische Anlässe, um negative Glaubenssätze zu verändern

  • Du befindest Dich zwar auf dem Weg zu einer glänzenden Juristenkarriere als Partner in der Kanzlei Deiner Mutter, aber es ödet Dich an, ständig irgendwelche Kriminellen den Hals aus der Schlinge zu ziehen.
  • Klar ist Dein Mann ein netter Kerl, aber Du stehst eben doch auf Frauen – wäre da nur nicht der behindernde Glaubenssatz “Nur Hetero-Paare sind richtige Paare !”.
  • Da Sonntag der einzige Tag ist, an dem Du als alleinerziehender Vater die Wäsche für Dich und Deine Kinder waschen kannst (weil sie da bei ihrer Mutter sind), ist der Glaubenssatz “Sonntags hängt man keine Wäsche raus !” halt unpraktisch
  • u.s.w. u.s.w.

Schritte, um Deinen behindernden Glaubenssatz gegen bessere zu ersetzen

Das Ersetzen behindernder, negativer Glaubenssätze gegen bessere erfolgt mit Hilfe dieser Schritte:

  1. Erkennen, dass Dich ein Glaubenssatz stört
  2. Akzeptieren, dass es ein Glaubenssatz ist, den Du einfach irgendwie übernommen hast
  3. Hinterfragen seiner Allgemeingültigkeit
  4. Suche nach einer hilfreicheren Alternative
  5. Testen der Alternative
  6. Ggfs. verfeinern des neuen Glaubenssatzes
  7. Testen, üben und schrittweise implementieren des neuen Glaubenssatzes

Ersetzen eines Glaubenssatzes am Beispiel “Sonntags hängt man keine Wäsche raus !”

Nachdem Du gemerkt hast, dass Dich der Glaubenssatz ganz schön in Deinem Leben behindert, fängst Du an, ihn zu hinterfragen. Folgende Fragen bieten sich an:

  • Ist der Glaubenssatz ein Naturgesetz ?
    Tipp: Wird das Gesetz an der Naturwissenschaftlichen Uni gelehrt ?
  • Gilt der überall auf der Welt ?
    Tipp: Fahr mal ans Mittelmeer und schau, wie die Menschen da mit Wäsche am Sonntag umgehen…
  • Gibt es Menschen in Deiner Umgebung, die sich an den Glaubenssatz nicht halten und dennoch überleben ?
    Tipp: Schau Dich mal in der Nachbarschaft um…
  • Gibt es vielleicht sogar Menschen, die gerade wegen des Missachtens Deines behindernden Glaubenssatzes außergewöhnlich erfolgreich sind ?
    (Der legendäre Kung-Fu-Kämpfer Bruce Lee war deshalb so erfolgreich, weil er die Regeln der alten Lehrer infrage stellte und neue Figuren der Kampfkunst kreierte).
  • u.s.w.

Nachdem Du sicher Hinweise darauf gefunden hast, dass Dein Glaubenssatz kein universelles Gesetz zu sein scheint, das so sicher wie die Umlaufbahn der Planeten unseres Sonnensystems ist (drunter geht nix !), kannst Du Dir getrost erlauben – rein hypothetisch – mal einen Glaubenssatz zu formulieren, der Dir helfen könnte…

Dieser könnte lauten:

“Womöglich darf ich auch sonntags die Wäsche raushängen…”

Bevor Du zur Tat schreitest und Dich vielleicht in eine sehr unangenehme Situation begibst, spiel das doch erstmal im Kopf durch.

Stelle Dir bitte unbedingt die Frage:

Welche Vorteile habe ich, wenn ich das mache, wie ich denke ?

Lege am besten eine Tabelle an und schreibe alle Vorteile rein !

Und danach die Frage:

Was ist das allerallerallerschlimmste, das mir passieren kann, wenn ich es mache ?

Male Dir das Horrorszenario so richtig aus…

Und danach die Frage:

Welches ist das realistischste Szenario. das eintritt, wenn ich den neuen Glaubenssatz anwende ?

In Falle der am Sonntag draußen hängenden Wäsche geht die Bandbreite der möglichen Szenarien also z.B. von:
“Die Nachbarn jagen mich geteert und gefedert durchs Dorf und hängen mich an der alten Eiche auf….”
bis hin zu:
“Na ja – vielleicht guckt der eine oder andere blöd – das war´s… “

Und jetzt bitte üben und verfeinern….

Als nächstes probiertst Du Deine Handlung basierend auf dem neuen Glaubenssatz einfach mal aus…

Hänge mal ein paar Wäschestücke am Sonntag raus… mal ein paar mehr… und guck, was passiert…

Vielleicht möchtest Du auch noch ein paar Verbesserungen / Verfeinerungen an Deinem Glaubenssatz vornehmen…

Denke sie durch und implentiere sie in Dein Tun >>> beobachte, was passiert….

Horrorszenarien treten meist nicht ein

Ehrlich gesagt kenne ich keine Fälle, in denen Horrorszenarien im Zusammenhang mit Glaubenssatzveränderungen eingetreten sind.

Im Gegenteil: Meist waren die Auswirkungen viel sanfter, als sich die Glaubenssatzträger das in ihrer schlimmsten Vision ausgemalt hatten.

Dennoch solltest Du den “Preis” für die Änderung eines Glaubenssatzes und der damit einhergehenden Konsequenz einrechnen.

Ich kenne einen Fall einer Frau, deren Vater sie tatsächlich enterbt hat, weil sie sich dagegen entschieden hatte, Ärztin zu werden.

Obwohl aus vermögendem Hause stammend, hat sie sich also ihr Studium und alles folgende selbst finanziert – durch Arbeit – und hat eine beachtliche Karriere hingelegt: Promoviert, ein Unternehmen gegründet, erfolgreich verkauft und heute arbeitet sie als gefragte Beraterin und Autorin.

Sie war allerdings bereit, den Preis ihrer Entschedung zu zahlen.

Gewonnen hat sie dabei übrigens jede Menge Selbstbewusstsein und einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst.

Bitte sei geduldig und herzlich mit Dir…

Behindernde Glaubenssätze haben sich meist über Jahrzehnte festgesetzt und sie sind bereits in Dir entstanden, als Du noch gar keine Chance hattest, über sie zu reflektieren und sie zu hinterfragen.

Etwas, das mit so viel Energie bei Dir eingearbeitet wurde, lässt sich nicht so einfach – auf Knopfdruck – verändern.

Sei bitte deshalb geduldig mit Dir – erlaube Dir auch mal Schritte zurück (um Anlauf zu holen…) und sollte auf Deinem Weg, einen Glaubenssatz z.B. dieser auftauen: “Du bist zu blöd dafür….” oder “Du schaffst das nicht…”, dann übe vielleicht zuerst an diesen negativen Selbstbotschaften.

Denn eines ist mal sicher: Wenn Du es geschafft hast, diesen Blogbeitrag zu lesen und zu verstehen, kannst Du schon mal nicht so blöd wie ein Eimer voll Spielsand sein UND Du bist auch nicht unfähig, etwas zu schaffen – denn zumindest hast Du es ja mal geschafft, diesen Blogbeitrag zu finden.

Und ich bin sicher, Du hast schon kompliziertere Dinge in Deinem Leben “geschafft”.