Warum Yoga nicht einfach so gegen Burnout hilft – und was doch hilft

Persönlichkeitsentwicklung für Selbstständige
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Hallo,

in diesem Artikel möchte ich erklären, warum „Yoga machen“, also z.B. das Praktizieren von Yoga im Fitnesscenter nicht zur Beseitigung von Burnout oder zu dessen Prävention beiträgt.

„Mal Yoga machen“ hilft nicht gegen Burnout. Was Du trotzdem tun kannst, um einem Burnout zu entkommen und ihm vorzubeugen, kannst Du hier nachlesen.

Ich bin ja selbst leidenschaftlicher Yogi (so nennt man Männer, die Yoga praktizieren) und somit ein Fan eines yogischen Lebens.

Die meisten Menschen verbinden mit Yoga die Bewegungsübungen und vielleicht noch die Versenkung / Meditation, haben aber vom Rest noch nichts bis wenig gehört oder praktizieren es.

Ein Leben nach den Regeln des Yoga ist etwas fundamental anderes, als „Yoga machen.“

Aber, der Reihe nach..

Wie entsteht Burnout ?

Burnout entsteht durch lebenslanges oder zumindest durch meist jahrelanges Anpassen an „außen“. In einen Burnout gerät man nicht, weil man viel arbeitet oder weil „viel zu tun“ ist, sondern weil man selbst die Balance zwischen Energieaufnahme und Energieabgabe aus den Augen verloren hat.

Was sind Energielieferanten für Menschen ?

Hier sind zunächst die mentalen Energielieferanten gemeint (die körperlichen behandle ich in diesem Artikel nicht).

Energielieferanten sind grundsätzlich alle Tätigkeiten und Aktionen, die Dir Freude und Bereicherung bringen, z.B.

  • Sport, den Du gerne machst,
  • Deinen Hobbies nachgehen,
  • Dich mit Feunden treffen,
  • Lesen,
  • Musikhören,
  • Meditieren,
  • Spaß haben,
  • Dich geistig bereichern,
  • Wandern,
  • u.s.w.

Wichtig ist, dass es sich um Aktionen handelt, zu denen Du intrinsisch motiviert bist, also „von innen heraus“. Dinge die Du nicht deshalb tust, weil sie von Dir verlangt werden, sondern weil Du Bock drauf hast.

Was sind Energiezehrer ?

Energiezehrer sind alle Aktivitäten, die bei Dir so genannten „Distress“ auslösen, also eine  Erregung, die mit negativen Gefühlen verbunden wird. Besonders sind die zu nennen, bei denen Du die Selbststeuerung abgibst, also z.B.:

  • Arbeiten im Takt anderer, z.B. bei der Pflege von Angehörigen,
  • Dinge, die Du „tun musst“, z.B. gesellschaftliche Verpflichtungen (obwohl Du lieber lesen würdest…),
  • Aktionen, die Deinen inneren Frieden kosten , z.B. gegen Deine Überzeugungen zu handeln (wegen des Geldes Rüstungsgüter produzieren, obwohl Du Pazifist bist),
  • Dich mit Menschen unterhalten, die Dich benutzen aber nichts da lassen,

Die Mitte ist nicht der beste Weg

Grundsätzlich ist es schon mal nicht schlecht, wenn sich Energieabgabe und Energieaufnahme im Gleichgewicht befinden. Menschen, die grundsätzlich immer wieder genügend Energie aufnehmen, können auch immer wiede mal in Situationen gehen, die kurzzeitig Kraft kosten. Das gleicht sich dann schon wieder aus.

Dennoch ist beim Gleichstand die Gefahr zum Ausbrennen immer noch vorhanden.

Besser leben die Menschen, die sich grundsätzlich dazu entscheiden,

möglichst viel von dem zu tun was ihnen gut tut und möglichst alles zu unterlassen, was ihnen nicht gut tut

Es gibt keinen vernünftigen Grund auf ein Übermaß an positiven Ereignissen zu verzichten. Ein „zu viel“ gibt es nicht. Zu wenig gibt es aber schon.

Menschen, die stets darauf achten, genügend energiespendende Impulse zu erhalten und die auch frühzeitig „nein“ sagen können, brennen nicht aus.

Von Burnout betroffen sein könen nur Menschen, die den berühmten Sprachfehler haben: „Nicht nein sagen zu können“ (zu den Ansprüchen ihrer Umwelt), statt „ja“ zu ihren eigenen Bedürfnissen zu sagen.

Wieso hilft nun Yoga nicht gegen Burnout

Der yogische Lebensweg hält viele Tipps dazu bereit, wie man ein glückliches und zufriedenes Leben führen kann (beschrieben in Patanjalis „Yoga Sutra“).

Das hilft aber nur Menschen, denen dieser Lebensweg auch gefällt. Das muss nicht für jeden das Richtige sein.

Wer hingegen zur „Yogastunde“ im Fitnesscenter hetzt, weil er annimmt, dass dort ein Wunder geschieht, und vielleicht noch nicht einmal Lust auf die „komischen Verrenkungen“ hat, der fällt nur einmal mehr in die Falle „sich nach außen zu orientieren“ und verbraucht wieder etwas von seiner wertvollen Energie.

Wenn Du Bock auf Yoga hast, kann er Dir helfen. Wenn es eine „Pflichtveranstaltung“ für Dich ist, dann nicht.

Fazit

Burnout entsteht systematisch und er entsteht durch viele Faktoren, die zusammenkommen.

Grundsätzlich entsteht Burnout aufgrund mangelnder Selbstfürsorge und übersteigerter Fürsorge nach außen.

Menschen, deren mentale Energiebilanz positiv ist, kriegen keinen Burnout.

Mentale Endergielieferanten sind bei Menschen unterschiedlich: Der eine wandert gerne, der andere liest gerne, der dritte liegt gerne in der Wanne u.s.w.

Es gibt kein einziges Mittel, das einen durch innere Muster entstandene Anpassungsstörung wie „Burnout“ beseitigen kann.

Lediglich eine Veränderung seines eigenen Verhaltens und ein aufmerksamer Energiehaushalt tragen dazu bei, einen Burnout nicht zu bekommen oder ihm vorzubeugen.

Das kann der yogische Lebensweg sein, oder ein anderer – das ist „Geschmackssache“.

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg in ein freudvolles und energisches Leben findest.

Lieben Gruß

Robert Flachenäcker

Einfach mal kurz anhalten und innehalten

Innehalten und anhalten

Wenn ich mit dem Fahrrad in meinen Laden nach Frankfurt fahre habe ich rund 30 km lang die Chance „durchzuziehen“ oder auch „einfach mal anzuhalten“ und zu genießen, was dort am Wegrand steht.

Ich habe fast immer eine Kamera mit. Sie hilft mit dabei, Dinge auch mal bewusst wahrzunehmen und mich mit ihrer Schönheit zu beschäftigen.

Mir tut das gut anzuhalten, vom Rad zu steigen und in der Abendsonne einfach mal festzuhalten, was da ist.

Es erdet mich und verschafft kleine Momente der Ruhe.

Ich kann das nur jedem und möglichst oft empfehlen – ob mit Kamera oder auf einem anderen Weg….

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MIt Denk- und Sprachhygiene besser durchs Leben kommen

Du bist was du denkst

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Aus dem Talmud

Es heißt, man sei dort, wo seine Gedanken sind.

Deshalb ist es wichtig, dass Deine Gedanken dort sind, wo Du sein willst

Viele Menschen verderben sich die Chance dort zu sein, weo sie sein wollen, weil sie ihre Worte nicht bewusst wählen.

Hierbei meine ich vor allem diejenigen Worte, die sie über sich selbst aussprechen.

Im Mentalcoaching gilt der Grundsatz, dass es egal ist, ob die Worte, die an Dich gerichtet werden von außen an Dich heran kommen, oder von innen (Selbstgespräche). Die Wirkung ist die selbe.

Nur ein Handwerk wie jedes andere

Gestern sprach ich auf einem Kunsthandwerkermarkt mit einer Silberschmiedin.Ihre Schmuckstücke gefielen mir ausgesprochen gut. Ich sagte ihr, dass mit ihre Arbeiten ausgesprochen gut gefielen und sie antwortete: „Das ist nur ein Handwerk wie jedes andere…“

Padang  !!!! Ich war schockiert. Abgesehen davon, dass die Aussage der Künstlerin aus verkäuferischer Sicht sehr ungeschickt war, lässt sie doch tief in das Selbstkonzept der Silberschmiedin blicken:

Ganz offenslichtlich hat sie Schwierigkeiten damit, eine Anerkennung auf sich zu übertragen.

Dieses Muster hat sie ganz sicher schon früh in ihrem Leben gelernt und es hat sich bis heute bei ihr nur verfestigt, sondern sie nutzt auch jede Gelegenheit, um das Bild, das sie von sich hat zu verteidigen („Ich bin nichts besonderes“, „Ist ja nur bearbeitetes Silber“, „Ich bin nur eine kleine Silberschmiedin“….).

Selbstkonzepte entstehen durch Wort- und Denkmuster

Solche Selbstkonzepte entstehen durch „Gehirnwäsche“ aus Sprache und Behandlung.

Im Sport und im Mentalcoaching macht man sich die Tatsache, dass Worte wirken zunutze, um die Leistung zu steigern und Ziele besser zu erreichen.

Aus Kriegszeiten kennt man die „Gehirnwäsche“ um Menschen bösartig zu manipulieren.

Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Worte und Gedanken wirken. Je häufiger wir bestimmte Worte und Gedanken empfangen und verwenden, desto fester setzen sie sich in unserem Kopf fest und werden mehr und mehr zur Wirklichkeit.

Menschen mit einem geringschätzenden Selbstkonzept haben als Kind sicher oft Worte gehört wie:

  • – Du kannst das nicht
  • – Das ist doch nichts besonderes
  • – Lass das mal lieber Leute machen, die das besser können als du
  • – Sei lieber ruhig
  • ……

Diese Aussagen über sich selbst führten dann zu dem Bild, das sie als Erwachsene von sich haben.

Gelernte Muster können wir durch andere Muster ersetzen

So blöde wie das ist, wenn sich niedrige Selbstkonzepte erst  einmal festgesetzt haben, so viel Chancen stecken aber auch in dem Mechanismus, der zu dem Selbstbild geführt hat.

Wenn die Programmierung unseres Selbst durch Worte und Gedanken in die eine Richtung funktioniert hat, dann funktioniert sie auch in die andere Richtung; dieses mal aber in die, die besser für uns ist.

Der Schlüssel dazu heißt: „Denk- und Sprachhygiene“

Wir sorgen also dafür, dass sich die Bakterien der selbstschädigenden Denk- und Sprachmuster nicht immer weiter vermehren, sondern wir rotten sie aus und ersetzen sie durch eine hygienisch saubere Fläche, in der wir neue, hilfreichere Bakterien züchten können, die besser für uns sind.

Schritt 1:

Erkenne Deine abwertenden Gedanken und Selbstgespräche.

Was denkst Du über Dich und sagst Du über Dich ?

  • – Ich bin doch nur … (streiche „nur“)
  • – Ich kann das nicht (ersetze durch „ich schaue, wie ich es machen kann“)
  • – Ach ich Blödi (ersetze durch „Ups, Fehler gemacht, ich habe wieder was gelernt und reagiere das nächste Mal besser…“)

Schritt 2:

Sage Dir: Das ist falsch, das stimmt so nicht.

Das Wort „Stop“ sollte Dein täglicher Begleiter für selbstabwertene Gedanken werden.

Schritt 3:

Sage Dir, wie es wirklich ist.

Erlaube Dir dazu zu stehen, dass Du etwas gut kannst. Du kannst Dir den Tag versauen, wenn Du Dich immer mit den Großmeistern eines Metiers vergleichst.Ist das wirklich nötig ? Reicht es nicht aus, einfach gut zu sein ? Ist es nicht eine schöne Lebenskunst „normal“ durchs Leben zu gehen ?

Wie bist Du eigentlich dorthin gekommen, wo Du heute stehst ? Indem Du nichts, aber auch gar nichts kannst ?

Ich glaube das nicht….

Schritt 4:

Übe Dich bewusst in der Anwendung neuer Denk- und Sprachmuster.

Nimm Dir am Tag immer wieder mal Zeit, um bewusst auf die Suche nach selbstschädigenden Denk- und Sprachmustern zu gehen und suche nach besseren Alternativen.

Schritt 5:

Übe das immer und immer wieder.

Das bleibt ein lebenslanger Prozess.

Ich bin sicher, wenn Du das konsequent übst, sind Deine Gedanken schon bald dort, wo Du sein möchtest und Du kommst hinterher.

Ich wünsche Dir dort viel Spaß und Lebenserfolg.

 

 

Negative Glaubenssätze auflösen und persönliche Ziele erreichen

Glaubenssätze einfach abreißen
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Ob Du glaubst Du schaffst es, oder nicht: Auf jeden Fall hast Du Recht.

Wenn man manchen Menschen beim Reden über sich selbst zuhört kommt man manchmal auf den Gedanken: Wenn sie so vieles nicht können – warum haben sie es dann bis hierher überhaupt geschafft ? Wie konnten sie überleben ?

Von außen betrachtet schaut man auf den Menschen, der gerade so negativ über sich berichtet und denkt: „Mhh  – es ist doch alles dran, Arme, Beine, Kopf, Intelligenz…. Warum soll er / sie das nicht können ?“

Zwischen dem Beobachter und dem Menschen mit dem negativen Eigenbild liegt nicht mehr als zwei unterschiedliche Glaubenssätze:

Der eine lautet: „Ich kann es (sowieso) nicht“, der andere lautet „Er / sie kann es !“

Ich will in diesem Beitrag gar nicht so sehr darauf eingehen, wie diese Unterschiede über die Beurteilung der eigenen Fähigkeiten und Stärken zusatande kommen. Die Kurzfassung ist: Wir haben gelernt diese Gedanken als richtig zu bewerten – seien Sie uns nun von außen eingetrichtert worden („Das kannst Du nicht“) oder ob wir sie uns in Selbstgesprächen selbst zugefügt haben („ich kann das nicht“).

Für die Lösung  „Raus aus dem behindernden Glaubenssatz“ spielt es keine große Rolle, woher die Glaubenssätze stammen, die uns behindern.

Daher stelle ich Dir hier einen wirkungsvollen Lösungsansatz vor, mit dem Du Deine Dich behindernden Glaubenssätze gegen solche eintauschen kannst, die Dir helfen werden Deine Ziele zu erreichen.

Glaubenssatzauflösung durch radikale Disruption

Nehme wir mal an, Du hast Lust Dich als Selbstständiger selbst zu verwirklichen und Deinen ungeliebten Bürojob zu verlassen.

Die ersten Gedanken, die Dir dabei durch den Kopf gehen sind:vielleicht diese:

  • – Sicher reicht mein Wissen dazu nicht aus
  • – Meine Geschäftsidee ist nicht attraktiv genug um auf dem Markt zu bestehen
  • – Ich kann nicht verkaufen
  • – Ich habe nicht genug Startkapital

Das sind sozusagen die Reize, die auf Dich wirken. Impulsiv verwirfst Du alle weiteren Gedanken an Deine Selbstständigkeit.

So wie derjenige, der Angst vor Hunden hat, beim erstbesten Bellen sofort auf den Baum springt, um sein Leben zu retten. Bei genauerem Hinsehen hätte er bemerken können, dass es sich bei „Bello“ nur um einen Rattenpinscher handelt, gegen den er sich jederzeit hätte wehren können.

Ja hätte, wenn er zwischen Reiz und Reaktion einen Moment der Disruption gebracht hätte: Die Zerstörung des Glaubenssatzes nämlich, dass alle Hunde gefährlich sind.

Genau hier liegt der Schlüssel zur Auflösung behindernder Glaubenssätze:

Fülle den Raum zwischen Reiz und Reaktion neu !

Stelle Dir im Raum zwischen Reiz und Reaktion folgende Fragen:

  • – Gilt meine Annahme universell – also überall und jederzeit, wie ein Naturgesetz ?
  • – Gilt sie für jeden ?
  • – Gibt es irgendwo auf der Welt eine Ausnahme von der Annahme ?
  • – Kenne ich vielleicht selbst sogar jemanden, der eine Ausnahme darstellt ?
  • – Gibt es – wenn ich nur lange genug darüber nachdenke – vielleicht einen Weg, den bisher noch nie jemand gegangen ist, der die erste Ausnahme darstellen würde ?

Im Falle der oben beschriebenen Selbstständigkeit könnte das z.B. sein:

  • – Eine frühere Kollegen mit der gleichen Qualifikation ist seit Jahren erfolgreich selbstständig.
  • – Das Verkaufen kann ich vielleicht auslagern.
  • – Geld bekomme ich über einen Gründerzuschuss. Außerdem könnte ich meine Münzsammlung verkaufen, um das Startkapital zu haben.

Ersetze den disrupierten Glaubenssatz gegen einen neuen Glaubenssatz

Wenn Du Beispiele gefinden hast, die Deinen ursprünglichen Glaubenssatz ins Wanken bringen, dann formuliere aus den Erkenntnissen einen neuen Glaubenssatz:

  • – Bei meiner früheren Kollegin hat es funktioniert. Also kann es bei mir auch funktiionieren. Ich will darüber nachdenken, wie es für mich funktionieren kann.
  • – Auch bei großen Firmengründungen wie Google und Microsoft hatten die Gründer nicht das nötige Startkapital. Sie haben es sich  bei Investoren besorgt und gegründet.
  • – Ich kenne jemanden, der nebenberuflich gestartet ist und dann selbsständig in die Hauptberuflichkeit wechselte. Ich prüfe das Modell für mich.
  • ….

D.I.L.S.I.P. – Denke in Lösungen statt in Problemen

Behindernde und negative Glaubenssätze fangen uns oft in einer Problemtrance. Wenn wir lernen, in Lösungen zu denken anstatt in Problemen und uns immer wieder die Frage stellen, wie das Problem gelöst werden kann, verändern wir nach und nach die Grundtönung eines Glaubenssatzes.

Aus

Es geht nicht

Wird dann

OK, im Moment geht es gerade nicht, was könnte ich aber tun, damit es geht ?

Die Kombination aus Disruption und D.I.L.S.I.P. hilft Dir dabei, Deine Dich behindernden Glaubenssätze aufzulösen.

Bei mir geht das aber nicht

Denkst Du jetzt so was wie: „Hört sich gut an, bei mir geht das aber nicht…“ ?

Dann fange gleich an……

Das Leben ist wie eine Klettertour über das Felsenmeer

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Letzte Woche war ich mit meiner besseren Hälfte am Felsenmeer bei Bensheim im Odenwald unterwegs.

Beim Aufstieg über die Felsen, die aussehen, als seien sie von Riesenhänden mit Säcken ausgeschüttet worden, kam ihr eine Idee, die wir dann zusammen weiter gesponnen haben.

Der Weg vonm Fuße bis zum Gipfel des Felsenmeeres ist steil und geht über die seit Millionen von Jahren  wild herum liegenden Gesteinsbrocken.

Auf dem Weg zum Ziel (dem Gipfel) gibt es unendlich viele Möglichkeiten: Ab durch die Mitte, am Rand entlang, im Zick-Zack u.s.w. .

Die Treppe nach oben führt über die zufällig angeordneten, natürlichen Stufen – egal, wie man sie nimmt.

Je nachdem welchen Weg man gewählt hat – also wo man begonnen hat, begegnen einem unterwegs unterschiedliche Hürden, die es zu überwinden und zu meistern gilt:

  • – Plötzlich ist der Abstand zwischen 2 Felsbrocken zu groß, um ihn mit seinen eigenen Beinen zu nehmen,
  • – Mal wackelt ein Felsbrocken so sehr, dass man darauf keinen Halt findet,
  • – An einer anderen Stelle steht man plötzlich vor einem so hohen Felsbrocken, dass man ihn nicht erklettern und darüber laufen kann,
  • – Der geplante Weg ist auf komplexe Art versperrt – man muss einige Meter zurück gehen und einen anderen Weg suchen,
  • – u.s.w.

Wenn man also zum Gipfel möchte, muss man manchmal

  • – Einen oder mehrere Schritte zurück gehen und sich einen neuen Weg suchen,
  • – Etwas zum Stabilsieren des Standpunktes organisieren,
  • – Einen anderen Felsbrocken zur Erhöhung des eigenen Standpunktes bewegen oder einen Weg seitlich des Felsbrockens gehen, um weiter zu kommen,
  • – u.s.w.

Eigentlich ist es wie im richtigen Leben:

Wir haben eine Idee, wohin wir wollen und wir haben einen Plan, um dorthin zu gelangen.

Unterwegs kommen dann plötzlich Hürden, die wir nicht im Blick hatten:

  • – Ein Mitstreiter steigt unvorhergesehen aus,
  • – Die weltpolitische Lage hat sich verändert,
  • – Wir brechen uns ein Bein (oder Schlimmeres)
  • .- ..

Der, der sein Ziel im Leben erreicht unterscheidet sich von dem, der scheitert u.a. dadurch, dass der erste in der Lage ist, sein Ziel im Auge zu behalten und unter den gegebenen Umständen auf einem anderen Weg sein Ziel zu verfolgen.

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Wenn Plan A nicht funktioniert – kein Problem: Das Alphapet hat noch 26 weitere Buchstaben….

Der Scheiternde verfällt vielleicht ins selbtmitleidiges Gejammer, nach dem Motto: „Oh weh – warum muss sich gerade jetzt die weltpolitische Lage ändern, wo ich so treu meinem Plan gefolgt bin … ? „

Das Erfolgsrezept liegt in der Bewertung einer Situation durch den, der sie erlebt:

Der eine sieht eine unüberwindliche Hürde, der andere eine Herausforderung oder Chance, einen neuen Weg einzuschlagen.

Wir jedenfalls kamen am Ziel des Felsenmeeres an. Während ich den komfortablen Weg nach oben nahm und in Ruhe fotografierte turnte meine bessere Hälfte spielerisch über die Felsbrocken: Mal hüpfend, mal zurück- und wieder nach vorne gehend, mal im Zick-Zack u.s.w.

Am Ende der Tour wartete das kühle Radler auf uns und wir genossen unseren kleinen Sieg über den Weg, den wir gegangen waren.

Also, wie im richtigen Leben – viele Wege führen zum Ziel

und:

Wenn der Tag nicht Dein Freund war, so war er vielleicht Dein Lehrer (für die Wege, die noch vor Dir liegen).

 

Makel, Eigenart oder Stärke ?

Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich u.a. meinen Lebensunterhalt mit der schönen Irisfotografie verdiene.

Bei der Irisfotografie erstelle ich ein Foto der Regenbogenhaut eines Auges und arbeite dessen einzigartige Schönheit heraus.

Die Pigmentstörung

Letztens kam eine Kundin zu mir und sagte mir, ihr Augenarzt habe sie darauf hingewiesen, dass sie eine Pigmentstörung im Auge habe. Das wolle sie nun genauer wissen und wollte ein Irisfoto ihres Auges haben.

Herausgekommen sind dabei gleich zwei Irisfotos, denn ihre beiden Augen haben diese „Störung“ – das eine zur Hälfte, das ander nur als schmalen blauen Streifen.

Diese Irisfotos gehören zu den beliebtesten Irisfotos, die ich bisher gefertigt habe.

Egal wo sie auftauchen, wo ich sie zeige und darüber spreche, erzeugen sie beim Betrachter begeistertes Staunen.

Nochmal einen Schritt zurück….

Zur Erinnerung: Die Besitzerin dieses Auges kam zu mir, weil sie sich ihre „Pigmentstörung“ ansehen wollte; ihre „Störung“.

Also die Abweichung von der Norm, das „Unnormale“, vielleicht sogar „das Kranke“; das weg muss.

Zwischen der Frage, ob etwas stört oder ob etwas wunderschön und hilfreich ist, liegt oft nur Deine Sicht auf die Dinge – so wie bei diesem Irisfoto.

Suche nach Störungen, die in Wirklichkeit Stärken sind

Vielleicht gibt es auch in Deinem Leben „Störungen“ und „Spleens“, die Du vielleicht bisher am liebsten aus Deinem Leben verbannt hättest.

Bei ganauerem Hinsehen und umdeuten kannst Du sie vielleicht in Stärken verwandeln die Dir dabei helfen können, so zu leben, wie Du leben willst.

Beispiele

  • – Deine nervige Ungeduld  = starke Energie, die die Dinge nach vorne bringt
  • – Deine zurückhaltende Art = Du bist ein Mensch, der sich die Dinge erst genau anschaut und analysiert, bevor er drauf los quatscht
  • – Du fängst vieles an und machts nichts fertig = ein Mensch mit einem unsagbar großen Erfahrungsschatz
  •  – …

Schau besser genau hin

Bevor Du das nächste Mal von einem „Makel“ bei Dir sprichst, denke an das schöne braun-blaue-Auge, das viele Menschen begeistert und das eigentlich eine „Pigmentstörung“ ist.