Was, wenn die (Corona)-Krise nicht vorüber geht ?

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Und wenn du das Gefühl hast, dass gerade alles auseinander zu fallen scheint, bleibe ganz ruhig. Es sortiert sich nur neu.

Es ist verlockend, das festzuhalten, was wir haben und alles zu unternehmen, um unseren Lebensplan fortzusetzen.

Plötzliche Krisen, wie die aktuelle Coronakrise, zeigen uns, wie zebrechlich unsere Vorstellungen davon, wie es sein soll, sind.

Die Vorstellung, dass es nicht so weiter gehen könnte, dass unser bisheriges Leben nicht mehr möglich ist, versetzt uns womöglich in Angst und Schrecken. Der Impuls des Festhaltens ist nur verständlich…..

Allerdings lähmt uns dieser Festhalte-Impuls auch: Er hindert uns daran, unsere Welt neu zu denken, neue Möglichkeiten zu sehen, neue Chancen.

Stellen wir die Frage doch mal anders…

Wenn wir die Frage verändern, erhöhen wir die Chancen für uns.

Was passiert denn mit Dir, wenn die Coronakrise die Welt nachhaltig verändert – ganz oder teilweise.

Was ist, wenn sich die Menschen nach der Krise anders verhalten – im Umgang miteinander, beim Einkaufen, hinsichtlich ihrer Werte u.s.w. ?

Wenn wir uns z.B. fragen: „Was würde ich tun, wenn die aktuelle Situation so bleibt, wie sie ist ? Welche Chancen ergeben sich für mich daraus ?“, so kommen wir vielleicht auf Gedanken, die uns in eine viel besseres Leben als vorher führen.

Was würdest Du anders machen, wenn Du die Weichen für Dein Leben jetzt noch einmal ganz neu stellen müsstest ?

Beispiele:

  • Wenn die Situation so bleibt, wie sie ist und wir auf längere Zeit eine Ausgangsbeschränkung haben, kaufen die Menschen andere Produkte und sie kaufen anders ein: Ich forciere jetzt meinen Versandhandel.
  • Lesen bekommt mehr Bedeutung – ich nutze die Zeit und schreibe ein Buch.
  • Wenn ich arbeitslos werde, kann ich endlich meine Idee der Selbstständigkeit umsetzen.
  • Die Krise zeigt mir, wie wichtig professionelle Hilfe ist, ich gründe ein Dienstleistungsunternehmen für Besorgungen.
  • Die Krise führt uns zurück auf alte Werte wie Familie, Freunde, Solidarität und weg von immer mehr Konsum…

Mir z.B. ist in den letzten Tagen sehr bewusst geworden, dass ich schon länger noch viel ortsunabhängiger arbeiten wollte, als ich es bisher getan habe. Ich habe die Weichen dafür noch stärker als bisher umgestellt und weitere Maßnahmen dafür ziehe ich nach. Die Zeit, die ich jetzt übrig habe investiere ich also in etwas, das schon lange bei mir schlummert.

Ich bin sicher, wenn die Krise verzogen ist, oder abgemildert, bin ich in diesem Vorhaben stärker aufgestellt als bisher.

Welche sind Deine schlummernden Chancen ?

Was passiert, wenn Du die Angst gegen Mut ersetzt und jetzt die Dinge in die Hand nimmst, die schon länger rumliegen ? Wie stehst Du nach der Krise da, wenn Du die Zeit, die Dir zwangsläufig jetzt geschenkt wird, in Dein Wunschleben investierst ?

Ich wünsche Dir viel Spaß bei dem Gedankenspiel.

Bist Du noch Du ? Wie hoch ist Dein Beeinflussungslevel ?

Lebenstraum entwerfen

Irgendwie haben wir es heutzutage alle nicht eben einfach…

Den ganzen Tag sind wir umgeben von ständigen Inspirationen und Geschichten anderer um uns herum.

Egal ob Facebook, Youtube, das Fernehen oder die Presse: Allerorten finden wir gefragte und ungefragte Ratschläge, Anleitungen und Vorlagen für unser Leben und das Leben insgesamt.

Wir sind umgeben von Erfolgsgeschichten von Menschen, deren Leben scheinbar immer nur eine Richtung kennt: Aufwärts. Sie leben in weiß strahlenden modernen Stadthäusern mit Garten, zusammen mit strahlenden Partnern, strahlenden Kindern und knuddeligen Haustieren…

Wir selbst kommen da nicht vor

Was dabei auf der Strecke zu bleiben droht sind wir selbst, mit unseren eigenen Bedürfnissen, Wünschen, Eigenschaften.

Im dichten Dschungel der Reize von außen wird es zunehmend herausfordernder, bei uns zu bleiben und uns unserer wirklichen Wünsche bewusst zu werden und sie zu erfüllen.

DIe Coronakrise liefert uns Hinweise

Die allgemeinen Einschränkungen in Zeiten, in denen das Coronavirus unseren Alltag vorgibt, liefert deutliche Hinweise darauf, dass viele Menschen z.T. nicht mehr in der Lage sind, mit sich selbst zu sein.

Coronaparties und Gruppenkuscheln im Park sind – entgegen jeder Vernunft – leider noch immer an der Tagesordnung.

Offensichtlich haben sehr viele Menschen erhebliche Schwierigkeiten damit, sich ohne Entertainment von außen, noch wohl zu fühlen. Lagerkoller und Familiendramen sind vorprogrammiert.

Heilsames Alleinsein

Ich finde es eine interessante Erfahrung, mal wieder eine zeitlang ohne direkte Sozialkontakte seine Zeit verbringen zu müssen. Oh, es gibt genug zu tun, was vielleicht schon lange aufgeschoben wurde:

  • Das Buch schreiben, das man seit Teenizeiten im Kopf hat.
  • Das eigene Fotoarchiv aufräumen und pflegen.
  • Die Staffelei und die Farben auspacken und auf dem Balkon ein Bild malen.
  • Beim Spaziergang – alleine – mal wieder die Gedanken sorttieren.
  • …..

Alleinsein und Einsamsein

Es ist ein Unterschied, ob man alleine ist oder ob man sich einsam fühlt. Wer mit sich selbst gut zurecht kommt, empfindet vielleicht auch in Momenten des Alleinseins nicht so viel Einsamkeit wie Menschen, die sich ihres Selbst gar nicht mehr bewusst sind.

Wenn Dich im Alleinsein einsam fühlst oder sonstwie unwohl, ist es sicher ein guter Zeitpunkt, Dir einmal diese Fragen zu stellen:

  • Was bleibt von mir übrig, wenn die Reize von außen weg bleiben ?
  • Wer oder was bin ich, wenn ich nicht mehr versuche, der Welt um mich herum zu gefallen?
  • Was habe ich als Kind immer schon gerne gemacht und was davon würde ich insgeheim auch jetzt noch gerne machen ?
  • Was hält mich denn davon ab, genau das jetzt zu machen ?

Meditation hilft Dir dabei, Dich wieder selbst zu erkennen

Für eine Mediataion braucht man keinen Guru und keine Anleitung. Die kann man jederzeit und fast überall durchführen.

Setze Dich einfach irgendwo bequem hin, schließe die Augen, lausche Deinem Atem und lasse Deine Gedanken fließen.

Schau regelrecht in Dich hinein und stelle Dir die Fragen: Wer bin ich, wenn die Reize von außen weg sind ? Und: Was würde ich am allerliebsten tun ?

Wie fühlen sich die Antworten an ? Was wäre, wenn Du all die Antworten in Deinem Leben umsetzen würdest ?

Ich bin sicher, wenn Du zu Dir selbst findest und Dich Deines Selbst bewusst wirst und dazu stehst, kriegst Du weder zu Zeiten des Coronavirus einen Lagerkoller, noch jemals wieder später in Deinem Leben.

Erkenne Dich selbst und lebe einfach besser

Wenn man besser versteht, wie man selbst tickt, ist es leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen und glücklicher durchs Leben zu gehen.

Auch wenn „Schubladendenken“ und „Vereinfachungen“ bei Menschen nicht immer hilfreich sind, so sind sie doch nicht ganz falsch und können helfen, enstpannter durchs Leben zu gehen.

Bereits die vorchristliche Temperamentlehre nach aristotelisch-galenisches Lehrgebäude versuchte die Eigenarten von Menschen zu kategorisieren und zu beschreiben.

Entstanden sind dort die bekannten Einordnungen Sanguiniker, Choleriler, Phlegmatiker und Melancholiker.

Wenn wir begreifen, dass keine der Kategorisierungen eine Bewertung, sondern nur eine Beschreibung darstellt, kann sie uns helfen.

Sie hilft uns dann, wenn wir nicht „sein wollen wie….“ sondern indem wir die der jeweiligen Eigenart zugeschriebenen Attribute für uns akzeptieren und uns in unserem Leben ein wenig danach richten.

Heute sind wir viel differenzierter beschrieben als zu Zeiten von Aristoteles

Viele kluge Köpfe der Neuzeit haben die Ideen von Aristoteles und Co. aufgegriffen und über die Jahrzehnte sehr differenzierte Beschreibungen mentaler / persönlicher Eigenarten von Menschen hinterlassen. Neben C.G. Jung hat wohl vor allem die NLP, die Neuro-Linguistische-Schule einen großen Beitrag mit ihren Beschreibungen der Eigenarten von Menschen geleistet.

Aus diesen Beschreibungen möchte ich einige herausnehmen um Dir zu demonstrieren, wie sie beim Versuch, ein Leben zu führen, das Dich nachhaltig glücklich macht, helfen können.

Metaprogramme der NLP

Menschen – Dinge

Manche Menschen sind eher aufgabenorientiert, manche Menschen sind eher menschenorientiert.

Einem menschenorientierten Menschen kann die Unterordnung der Beziehung oder das mentale Wohlergehen seines Gegenübers sehr schwer fallen und er wird vielleicht eine Entscheidung treffen, die sachlich weniger effektiv ist, aber die Beziehung und das Gegenüber menschlich schützt.

Der „Dingeorientierte“ ist vergleichsweise entspannt und setzt im Zweifelsfall den Sachzwang über die Beziehung. Es stört ihn nicht besonders, wenn die Beziehung leidet oder sein Gegenüber mit der Entscheidung unzufrieden ist.

Beide Metaprogramme haben ihre Stärken und Schwächen. Ich persönlich würde mich viel lieber von einem Chirurgen in einer komplizierten OP operieren lassen, der sachorientiert ist, als von einem der es im OP-Saal allen Recht machen will oder mich partout von einem 4-wöchigen „Zwacken“ fernhalten will.

Motivation: Hin zu – weg von

Zu erkennen, welches Metaprogramm bei Dir läuft, hilft Dir dabei Ziele zu erreichen.

Der Eine rennt los, weil er von einer unangenehmen Situation weg will, der andere, weil er eine bestimmte, verlockende Situation erreichen möchte.

Das Ergebnis mag dasselbe sein, die Motivatoren, die dazu führen, dass Du los läufst sind es nicht.

Wahrnehmung nach NLP

Unter Wahrnehmung ersteht man in der NLP alles, was wir über unsere 5 Sinne registrieren. Jeder Mensch verfügt grundsätzlich über alle Wahrnehmungskanäle, die aber z.T. sehr stark unterschiedlich ausgeprägt sind.

VAKOG-System

Die auch als VAKOG-System bekannte Beschreibung kennt die Wahrnehmungskanäle

  • Visuell (sehen)
  • Auditiv (hören)
  • Kinästhetisch (fühlen / Abläufe / Zeit)
  • Olfaktorisch (riechen)
  • Gustatorisch (schmecken)

Vereinfacht gesagt bedeutet das, es gibt Menschen, die haben leicht ein Bild im Kopf (in 3D und Farbe) und andere haben eher einen Ton im Kopf (komplettes Konzert mit allen Einsätzen).

Menschen, die überwiegend auditiv sind, fühlen sich in lauter Umgebung schneller unwohl als Menschen, die überwiegend visuell sind.

Für auditive Menschen kann es eine dauerhafte Qual sein, sich Messelärm oder Jahrmarktstreiben auszusetzen.

Es könnte daher für einen auditiven Menschen sinnvoll sein, nicht „Karusellenbremser“ oder „Messestandbetreiber“ zu werden.
Wenn er sich doch für den einen oder anderen Beruf entscheidet sollte er wissen, dass er vielleicht mehr als andere, eine Kompensation benötigt.

Wenn Du Dich selbst besser kennst, kommst Du leichter durchs Leben

„Schubladendenken“ als Beschreibung kann Dir also dabei helfen, bessere Entscheidungen für Dich und Dein Leben zu treffen.

Es kann Dir dabei helfen, das eine oder andere an Dir besser zu akzeptieren und vielleicht als Startpunkt für eine neue Weichenstellung zu begreifen.

Ich selbst meide z.B. laute Umgebungen, weil ich verstanden habe, dass ich aufgrund meiner Natur niemals in lauten Umgebungen glücklich werde. Wenn ich mich doch in laute Umgebungen begebe, weil ich z.B. mit Freunden in einen Club gehe, erlaube ich mir, auch früher als üblich wieder zu gehen.

Es gibt noch soooo viel mehr….

In unserem Coaching gehen wir nach und nach sehr genau auf Deine Eigenarten ein und schauen, wie wir sie für Deine Lebensziele nutzen können.

Es gibt noch so viel mehr für Dich zu entdecken, was Dir dabei hilft…

Wenn die Lösung das Problem ist

Wenn die Lösung das Problem ist

Warum manche Menschen die Lösung eines Problems lieber liegen lassen und das Problem behalten.

Kennst Du das: Jemand formuliert ein Problem und in der Unterhaltung mit ihm entsteht eine Lösung nach der anderen. Eine Woche später stellt sich heraus, dass der Problemträger keine der wunderschönen Lösungen auch nur angedacht hat und sich stattdessen noch immer im Problem wälzt.

Vor kurzem stellte ein mir bekannter Künstler in einem Facebook-Post seine drastische finanzielle Situation dar, die sich durch die Corona-Pandemie noch verschlimmern würde, da all seine Veranstaltungen abgesagt wurden.

Einen Tag später stellte er auf Facebook eine neue Grafik vor, die sich mit dem Corona-Thema befasst und schrieb dazu, dass er womöglich T-Shirts drucken ließe, sobald es seine finanzielle Situation wieder zulasse.

Mir fiel sofort ein, dass es Onlineplattformen gibt, bei denen man seine Grafiken hochladen kann, diese als T-Shirt-Druck anbieten kann und an jedem Verkauf verdient.
Investition: 0,00 EUR und 1 Stunde Zeit.

Ich wies ihn auf die Möglichkeit hin und er antwortete: „Ja, aber ich will das im Siebdruck machen….“

Ich denke so: Na, wenn Du Dir das leisten kannst – prima… Dein Post von gestern deutet aber auf etwas anderes hin.

Wer etwas will sucht nach Wegen – die anderen suchen nach Gründen

Wenn die offensichtliche Lösung das Problem ist, fragt der erfahrene Coach gerne mal nach dem Sekundärgewinn. Der Sekundärgewinn ist der Nutzen des Fortbestehens des Problems.

Auch wenn es niemand wahrhaben will, liefert das Problem manchmal einen Nutzen. Wenn wir den erkennen, können wir eine bessere Lösung finden.

Beispiele für Sekundärgewinne

  • Wenn der Ehemann aufhört zu saufen, verliert die Ehefrau ihre Rolle als Retterin der Familie
  • Wenn ich endlich Geld habe, bedauert mich niemand mehr
  • Wenn ich ein schlankes Leben führe, kann ich meinen Kummer nicht mehr in mich reinfressen
  • ….

Beispiel: Kein Geld für die Selbstständigkeit

Wenn jemand kein Geld dafür hat, sich selbstständig zu machen und er nicht zur Bank geht oder Kontakt mit Investoren aufnimmt, um sich das Geld zu beschaffen, oder die Oma fragt, ob sie ihm das Geld leiht… dann ist davon auszugehen, dass ein Sekundärgewinn besteht.
Ist es vielleicht „Verantwortung nicht übernehmen zu müssen“, ist es vielleicht „Sicherheit behalten“ ?

Die Gründe können vielfältig sein und sie sind nicht immer offensichtlich. Nach meiner Erfahrung lohnt es sich nachzubohren, worin der Sekundärgewinn für eine Vermeidungshaltung liegt. Sie ist oft der Schlüssel dafür, das Problem gegen die Lösung zu tauschen.

Was sind Deine Sekundärgewinne ?

Welches Problem löst Du nicht, obwohl die Lösungen seit langem bekannt sind und auf dem Tisch liegen ?

Was hast Du davon, diese Probleme nicht zu lösen ?

Der ultimative Tipp für ein erfolgreiches Leben

So platzt der Knoten

Allerorten findet man Hinweise auf die Frage, welche Faktoren dazu führen, dass Menschen ein erfolgreiches Leben führen, beziehungsweise schlicht erfolgreich in der Verfolgung ihrer Ziele sind.

Die Möglichkeiten sind nahezu unerschöpflich und reichen von „Intelligenz“ über „Pures Glück“ bis hin zu „Mentaler Stärke“.

Ich glaube, dass das alles eine Rolle spielen kann, dass es sich aber nicht um die Essenz erfolgreichen Handelns handelt. Ich denke, es ist viel, viel einfacher: Erfolgreiche Menschen tun einfach alles, was notwendig ist, um das zu erreichen, was sie wollen.

Das übrigens unabhängig von Intelligenz, Bildungsstand, Ausgangssituation, Armut, Reichtum u.s.w.;

Es gibt Volltrottel, die Selfmademillionäre sind und Hochtalentierte, die in der Gosse leben müssen.

Beispiel: Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen war 2019 eine der unbeliebtesten Politikerinnen in Deutschland – wie ich finde, zu Recht.
Als Verteidigungsministerin war sie in fragwürdige Beratervertragsvergaben verstrickt, in eigenartige Vergabepraktiken bei der Renovierung der Gorch Fock, vom Militärstab kritisch beäugt und vieles mehr.

Obwohl sie ursprünglich nicht als Kandidatin dafür angetreten war, ist sie heute EU-Kommissions-Präsidentin. Dieses Amt hatte sie sich in nur 3 Wochen „erkämpft“, als sie mit knapper Mehrheit in das Amt gewählt wurde.
„Stahlhelm-Uschi“, wie sie von ihren Kritikern gerne genannt wurde, hatte die denkbar schlechtesten Voraussetzungen dafür, in ein solch hohes Amt gewählt zu werden.
Wenn es nach Sympathie und Karriereplan gegangen wäre, wäre sie als gescheiterte Verteidigungsministerin im Normalfall vielleicht noch für einen hohen „Parkposten“ geeignet gewesen.
Nicht aber Ursula von der Leyen….
Nachdem die Kanzlerin sie für das Amt platziert hatte, reiste Frau von der Leyen 3 Wochen lang durch die gesamte EU und überzeugte Abgeordneten für Abgeordneten davon, dass sie die geeignete Kandidatin für den Vorsitz der EU-Kommission ist.
Vorbei an altgedienten und erfahrenen EU Politikerinnen und Politikerinnen tat sie in mühevoller Fleißarbeit all das, was notwendig war um zu erreichen, was sie mit der Kanzlerin ausgeheckt hatte.
Auch wenn ich wahrlich kein Freund von Ursula von der Leyen bin, ist es ein lebendiges Beispiel für meine These, dass die Erfolgreichen von den Erfolglosen vor allem die Frage unterscheidet, ob sie alles NOTWENDIGE tun, um ihr Ziel zu erreichen.
Es ist viel unwesentlicher, woher sie kommen und ob sie schlau, dumm, reich oder arm sind.

Wie sieht es bei Dir aus ?

Ich kenne Deine Lebensvision nicht. Träumst Du vielleicht davon, eine kleine Pension an der griechischen Mittelmeerküste zu betreiben ?
Wenn ja: Hast Du schon Deinen Businessplan erstellt ? Wieviel Bankengespräche hast Du schon geführt, um den Kredit dafür zu erhalten ? Hast Du schon mit dem bisherigen Eigentümer der Immobilie gesprochen, ob er sie Dir günstig verpachtet ? Was meint Deine Familie zu Deinem Vorhaben und was tust Du, wenn Sie nicht mit dabei sind ? Wie genau sieht Dein Plan B aus und was hast Du dafür schon alles erledigt ? Überhaupt: Hast Du dafür eine Checkliste angelegt oder eiert das alles nur „vage“ als Hirngespinst in Deinem Kopf herum ?

Wie sieht es bei anderen aus ?

Die wahren und fiktiven Heldengeschichten sind voll von Menschen, die alles, aber auch wirklich alles, dafür getan haben, ihre Ziele zu erreichen.
Zu dem berühmten Violinisten Kreißler kam nach einem Konzert angeblich mal eine Frau die zu ihm sagte, dass sie ihr Leben dafür geben würde, so spielen zu können wie er, Kreißler.
Angeblich hat er ihr geantwortet, dass er genau das getan habe.
Weitere „Helden“ sind Rocky Bilboa, Mahatma Ghandi, Nelson Mandela und viele mehr.
Sie alle haben nicht „irgendwas“ getan, sondern alles was notwendig war, um ihre Ziele zu erreichen.

Warum tust Du es nicht ?

Wenn Du erfolgreich sein willst tu alles, was notwendig ist, ist eigentlich eine einfache Formel und dennoch scheitern so viele an ihr.

Die wirklich wichtige Frage ist nicht, was Erfolgreiche erfolgreich macht – das habe ich gerade hier ausgeführt – sondern die wirklich entscheidende Frage ist, warum tust Du es nicht ?
Was hält Dich davon ab, das zu tun, was notwendig ist um das zu erreichen, was Du willst ?
Bei dem einen ist es Angst (wovor ?), beim nächsten ist es etwas anderes.
Das aufzulösen ist der Schlüssel zu Deinem erfolgreichen Leben – was auch immer Erfolg für Dich bedeutet…..

So besiegst Du Deinen inneren Kritiker und gewinnst mehr und mehr Gelassenheit im Alltag

Deinen inneren Kritiker besiegen

Vielleicht hast Du auch immer weder so eine Stimme im Kopf, die etwas zu sagt wie:

  • das kannst Du besser,
  • andere machen das doch schon – warum willst Du das machen ?
  • oh mann, hast Du nichts besseres zu tun als jetzt…. was auch immer ?
  • pass auf, dass Du das bloß richtig machst (das Meditieren z.B…..)
  • u.s.w.

So ein innerer Kritiker kann ja ein sehr hilfreicher Zeitgenosse sein, weil er und hilft, besser zu werden und auch auf uns aufpasst….Aber manchmal nimmt er eben zu  viel Raum in uns ein und hält uns davon ab, das zu tun, was gut für uns wäre – oder das was gut für uns wäre entspannter zu tun….

Ständig kritelt der innere Kritiker an uns herum, bemäkelt uns und setzt uns unter Stress…

Es geht gar nicht darum, den inneren Kritiker los zu werden – es gibt nämlich viele Momente, in denen wir froh sein können, dass wir ihn haben.

Mein Tipp ist der: Nutze ihn für Deine Zwecke, in dem Du ihn zu Deinem „inneren Beobachter“ machst.

Der innere Beobachter

Der innere Beobachter hilft uns dabei, die Dinge klarer zu sein. Er hackt nicht ständig auf uns herum.

Der innere Beobachter nutzt dabei eine Stärke des inneren Kritikers, nämlich die, Dinge zu sehen und anzusprechen.

Der Unterschied zwischen den beiden liegt darin, dass der innere Kritikere anmaßend mit uns umgeht, mit uns schimpftund urteilt.

Der innere Beobachter hingegen betrachtet mit uns zusammen Dinge und (ver)urteilt nicht.

Dem inneren Kritiker geht es nur um sich selbst; der innere Beobachter ist Dein Partner.

So rufst Du den inneren Beobachter auf den Plan

Nutze die Meditation, um Dich mit dem inneren Beobachter anzufreunden.

Wenn Du meditierst, ist es normal, dass Gedanken auftauchen, obwohl Du Dich z.B. auf die Atmung konzentrieren möchtest. je häufiger Du meditierst, desto leichter fällt es Dir nach und nach, die Konzentration auf Deinem Meditationsobjekt zu halten (z.B. auf der Atmung).

Beginnst Du also mit der Meditation, und Gedanken schieben sich zwischen Deine Atembeobachtungen, dann ruft vielleicht Dein innerer Kritiker so etwas wie:

  • „Pass doch auf Du Depp“,
  • „Mann, nicht mal 5 Minuten kannst Du Dich auf die Atmung konzentrieren“,
  • „Mensch, die anderen hängen alle in der Meditation und Du grübelst mal wieder rum…“
  • u.s.w.

Statt dem inneren Kritiker nun freien Lauf zu lassen, rufst Du stattdessen den inneren Beobachter auf den Plan. Mit diesem zusammen siehst Du Dir das Auftauchen von Gedanken ganz anders an, z.B. so:

  • „Ich merke, wie Gedaken auftauchen und ich entscheide mich, mich nun wieder auf die Atmung zu konzentrieren….“
  • „Oh, da kommt ein Gedanke…. na ja, jetzt nicht…. den schaue ich mir später noch einmal an….“

Immer gelassener – auch im Alltag

Die Übung des Beobachtens statt des Verurteilens macht Dich immer gelassener – nicht gleichgültiger.

Je öfter Du Dich dafür entscheidest, Deinen inneren Beobachter auf den Plan zu rufen, desto klarer werden Deine Urteile werden – über Menschen, Situationen und über Dein eigenes Handeln und Deine Fähigkeiten.

Übe den Umgang mit dem inneren Beobachter in der Meditation und übernehme ihn in Deinen Alltag.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und ich bin sicher, Du wirst den Gewinn an Lebensqulität rasch spüren.

Sei dankbar für jede Enttäuschung in Deinem Leben

Enttäuschungen im Leben

Wenn der Tag nicht Dein Freund ist, dann mache ihn zu Deinem Leher.

Eine der sichersten Methoden, um unglücklich zu sein ist die, Erwartungen zu haben.

Erwartungen – besonders an andere Menschen – haben ein hohes Potenzial Frust und Wut zu erzeugen und Dich direkt ins Unglück zu führen.

Ich finde deshalb, dass Du Dich über jede Enttäuschung freuen solltest, weil sie Dich daran erinnert, dass Du wieder mal einer Erwartung aufgesessen bist.

Es gibt genügend Alternativen zu „Erwartungen“, die besser sind und zu weniger Frust führen. Ich gehe im Laufe des Artikels darauf näher ein.

Enttäuschung = Ent Täuschung

Eine Enttäuschung ist im wahrsten Sinne des Wortes die Trennung einer Täuschung von Dir selbst.

Du bist es, der sich zunächst in eine Erwartung gesteigert hat (Täuschung = die Annahme, dass etwas so eintreten wird, wie Du Dir gedacht oder es Dir gewünscht hast), die dann von Dir getrennt wird.

Beispiele für Selbsttäuschungen

In unserem Alltag lauern viele Chancen zur Selbsttäuschung, z.B.:

  • Sicher werde ich diesen Samstag im Lotto gewinnen.
  • Ganz sicher wartet mein Partner heute mit einem Blumenstrauß auf mich – es ist ja unser Hochzeitstag.
  • Natürlich haben die Kinder ihre Zimmer aufgeräumt.
  • Heute gibt es fabelhaften Sex.
  • u.s.w.

All diese Annahmen sind letztlich Täuschungen, denn sie sind ja zum Zeitpunkt, da sie entstehen, noch keine gewisse Realität. Trotzdem neigen wir Menschen gerne dazu, diese „Wünsche“ schon als gegeben im Geiste vorweg zu nehmen. Wir nehmen an, dass das schon so eintritt, wie wir uns das denken und sind dann bitte enttäuscht, wenn es anders kommt.

Bei einem realistischeren Blick auf die Dinge könnten wir uns fragen:

  • Wie groß ist die Chance, dass meine Kinder ihr Zimmer aufgeräumt haben ?
  • Wir groß ist die Chance auf einen Sechser im Lotto (sie beträgt übrigens ca. 1:142.000.000) ?
  • Wir groß ist die reale Chance, dass es gerade heute ganz sicher fabelhaften Sex geben wird ?
  • ….

Sind Wünsche schlecht ?

Nein. Schlecht ist nicht der Wunsch, sondern die Annahme, dass er sich erfüllt und das „Daraufeinstellen“, das er sich erfüllen wird. Sich etwas zu wünschen hält die Welt in Atem. Etwas dafür zu tun, das Wünsche in Erfüllung gehen ist eine tolle Aufgabe.

Aber zu erwarten, das ein Wunsch in Erfüllung gehen wird, ist eine Selbsttäuschung.

Sei daher dankbar für jede Enttäuschung, denn sie erinnert Dich daran, dass Du Dir mal wieder was vorgemacht hast.

Wie kannst Du besser mit Wünschen und Erwartungen umgehen ?

Ich glaube, es ist viel besser, wenn Du Dir zwar Dinge wünschst, Dein Lebensglück aber nicht davon abhängig machst, ob sich Deine Wünsche erfüllen.

Es macht sicherlich einiges leichter im Leben, einen Sechser im Lotto auf dem Bankkonto zu haben, aber wenn dieses unwahrscheinliche Ereignis nicht eintritt, dann gibt es noch genügend Dinge auf der Welt, die auch ohne einen Cent in der Tasche machen kannst und die Dich glücklich machen (hervorragender Sex z.B.).

Gewöhne Dir viel mehr an, Dich über Dinge zu freuen die da sind, als Dich über Dinge zu ärgern, die nicht da sind.

Um das zu üben empfehle ich Dir den Artikel fokussiere auf das was gut ist von mir.

Das hat nichts mit Schönfärberei zu tun, sondern das schärft einfach Deinen Blick für die 2. Seite der gleichen Medaille.

Wenn Du am Samstag nicht im Lotto gewinnst, hat das z.B. den Vorteil, dass Du auch ohne Bodyguard mit Deinem Partner auf der Couch kuscheln kannst und Ihr Euch ungehemmt die Dinge ins Ohr flüstern könnt, die sonst keiner hören soll….

Ich verspreche Dir: Wenn Du Dich darin übst, Dir Dinge zu wünschen, aber nicht erwartest, dass sie auch eintreten und Du lernst, Dich darüber zu freuen, wenn sie eintreten, dann wirst Du ein Mensch sein, der mit und ohner Sechser im Lotto glücklich leben kann.

Und falls es Dir gar nicht gelingt, da hin zu kommen, dann hast Du immer noch die Möglichkeit, mein Coaching zu nutzen… Zusammen kriegen wir das vielleicht leichter hin.

So, nun wünsche ich Dir viele Enttäuschungen, an denen Du üben kannst.

Lieben Gruß

Robert

Leiden ist eine Entscheidung – Deine Entscheidung

Leiden ist eine Entscheidung

Folge mir bitte kurz auf einen Gedankengang:

Stelle Dir ein wild lebendes Tier in freier Wildbahn vor – vielleicht einen Fuchs oder einen Wolf – der auf seinen Streifzügen durch den Wald in eine Dorne tritt und sich schmerzhaft am Fuß verletzt.

Was glaubst Du, was er tut ?

A: Sich hinsetzen und über das Elend dieser Welt und sein Leiden insbesondere jammern

oder

B: Sich hinsetzen und so lange die Pfote lecken, bis der Dorn wieder verschwunden ist (oder einfach weiter durch den Wald humpeln).

Ich bin mir sehr sicher, dass Du Dir kein wildes Tier vorstellen kannst, das nun in Selbstmitleid zerfließt, weil die Situation ihm einen Schmerz zugefügt hat.

Jedes Tier, das darauf angewiesen ist, mit seinen eigenen Kräften hauszuhalten wird bemüht sein, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Situation zu verbessern – nicht aber sich im Leiden zu ergießen.

Während das bei einem Tier vermutlich eine instinktive Entscheidung ist, einfach weiter zu laufen, haben wir Menschen oftmals den Impuls, lieber zu jammern anstatt die Situation nach Kräften zu verändern.

Holzschnittartig ausgedrückt entscheiden wir uns, nicht unseren Verstand einzusetzen und alles dafür zu tun, eine unangenehme Situation zu verbessern, sondern wir entscheiden uns fürs Leiden.

Der Schmerz kommt von selbst (Dornen im Fuß, eine unerfüllte Liebe, ein Mensch in dem man sich getäuscht hat….), darunter zu leiden ist jedoch eine Entscheidung.

Raus aus dem Leiden – rein in die Selbstbestimmung

Wenn wir die Energie, die wir auf das Jammern und Leiden verwenden auf die Verbesserung der Situation legen (das Beenden des Schmerzes), kommen wir nicht nur weiter (im sachlichen Sinne), sondern wir gewinnen auch mehr und mehr an Selbststeuerung, Selbstvertrauen und wirken auf andere stärker.

Hier ein paar Beispiele:

  • Anstatt jammern über er/sie liebt mich nicht, ich bin am Boden zerstört lieber denken: OK, er/sie will mich nicht, das ist blöd, aber bei 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt ist die Chance gigantisch, dass mir jemand über den Weg läuft, der viel besser zu mir passt. Ich bemühe ich ihn/sie zu finden.
  • Anstatt zu jammern, dass Du noch immer keine Villa am See und keinen teuren Sportwagen hast (wenn Du das willst) mache Dich besser auf und überlege, was Du noch nicht dafür getan hast aber tun kannst, um das Ziel zu erreichen (schau dir z.B. an, was andere gemacht haben, die das bereits erreicht haben – vielleicht kannst Du etwas davon lernen).
  • Anstatt zu jammern, dass Dein Mann / Deine Frau Dir nicht die Aufmerksamkeit zukommen lässt, die Du Dir wünschst, sprich mit ihm / ihr, suche Dir eine Paartherapie und – falls alles nicht klappt – verlasse Deinen Partner / Deine Partnerin.

Tausche Jammern gegen Aktivwerden

Sobald Du fortan merkst, dass Du Dich in Richtung „jammern“ bewegst, sage laut „Stopp“ und entscheide Dich, anstatt des Jammermodus (Leidensmodus) den Lösungsmodus einzuschalten.

Mache dir bewusst, dass Du den Schmerz nicht unbedingt vermeiden kannst, den Grad Deines Leidens aufgrund des Schmerzes aber schon.

Entscheide Dich so lange nicht zu jammern, bis Du wirklich alle – ich meine wirklich alle – Möglichkeiten ausgeschöpft hast, die Dir zur Verfügung stehen.

Solltest Du dann wirklich die Situation nicht verbessern können, dann entscheide Dich ein wenig zu jammern…. – aber, das passiert Dir sowieso nicht mehr.

Love it – change it – or leave it ! Zum Umgang mit blöden Situationen im Leben

Love it - Change it - Leave it
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In diesem Beitrag findest Du ein Rezept für den Umgang mit unangenehmen Zuständen und eine Meditationsanleitung, die Dir dabei hilft, den Zustand zu verändern.

Wann immer ich Menschen erlebe, die leiden, befinden sie sich in einem Zustand, bei dem sie noch nicht alles dafür getan haben, diesen Zustand zu verändern oder zu beenden (was ja auch eine Veränderung darstellt).

Das ist kein Vorwurf, sondern einfach meine Wahrnehmung aus unzähligen Kundengesprächen.

Ein Muster, welches ich immer wieder beobachte ist das Festhalten daran, wie es sein sollte und dem daraus resultierenden, verzweifelten Versuch, diesen nicht vorhandenen, aber erwarteten Zustand aufrecht zu erhalten.

Typische Beispiele dafür im Privatbereich sind

  • Mein Partner schenkt mir nicht die Aufmerksamkeit, die ich mir wünsche.
  • Ich habe nicht die Beförderung bekommen, die ich verdient habe.
  • In meinem Verein bin ich der einzige, der etwas tut. Warum machen die anderen nichts ? Warum sind sie nicht genauso engagiert, wie ich ?

In der Regel folgen diesen Beispielen dann offen ausgesprochene oder nicht ausgesprochene Erwartungen an andere. Besonders schlimm leiden manchen Menschen darunter, dass die anderen noch nicht einmal erkennen, welche Erwartung man hat.

Liebe es, verändere es oder verlasse es

Letzten Endes gibt es genau drei Möglichkeiten, mit Situationen umzugehen, die man unangenehm findet:

  • Liebe die Stituation !
  • Liebe sie nicht und verändere sie !
  • Liebe sie nicht und verlasse sie !

Nichts zu tun und zu glauben, dass sich dennoch etwas verändert ist – freundlich gesagt – naiv.

Im Folgenden zerlege ich die drei oben genannten Optionen mal ein wenig, um deutlicher zu machen, wie sie Dir dabei helfen können, Deine Situation zu verbessern.

Love it / liebe es !

Nachdem Du Dir bewusst gemacht hat, dass der aktuelle Zustand einer Situation Dir Unbehagen bereitet, frage Dich, was es Dich kostet, den Zustand lieben zu lernen. Vielleicht hast Du einen tollen Partner, der nur eine einzige Macke hat, nämlich die Socken nicht so wegzuräumen, wie Du es für richtig hältst. (Achtung: Er macht es nicht falsch, er macht es nur anders, als Du Dir wünschst !)

Was also müsstest Du selbst investieren, um Dich mit dieser Eigenart Deines Partners, die Dir im Moment noch Unbehagen bereitet, zu verändern ?

Richte Deine Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte

Du könntest an der Bewertung der Macke Deines Partners arbeiten. Statt: „Der Depp kann seine Socken nicht richtig einräumen“ könntest Du denken „Wie putzig der seine Socken einräumt – ganz anders als ich…“.

Du kannst auch damit beginnen aufmerksam zu beobachten, was bei Deinem Partner noch ist, außer seiner Eigenart, die Socken anders weg zu räumen, als Du es tust. Bisher liegt – gesteuert von Deinem Ärger – Deine Aufmerksamkeit ja auf dem „Makel“ Deines Partners.

Was ist da noch ?

Ist er vielleicht einfach ein lieber Kerl ? Ist der Sex mit Deinem Partner vielleicht besonders schön ?

Ist er ein zuverlässiger Freund und Weggefährte für Dich ?

Lange Rede, kurzer Sinn: Kannst Du die Situation lieben lernen, wenn Du Deinen Fokus auf etwas anderes richtest, als auf den „Makel“ ?

Was müsstest Du selbst investieren, um Dich mit der Eigenart Deines Partners zu arrangieren und sie nicht mehr als Stolperstein Deines eigenen Glücks zu empfinden ?

Kurz gefragt: Gibt es eine Investition Deinerseits, die Dich diese Situation lieben lässt ?

Dann investiere diese Investition und beginne, die Gesamtheit zu lieben.

Probblem gelöst.

Change it / Verändere es

Nachdem Du darüber nachgedacht hast, ob Du Dich mit der Situation arrangieren kannst, hast Du festgestellt, dass das für Dich nicht geht. Dann richte jetzt Deine Energie auf die Frage, ob Du die Situation verändern kannst.

Bevor Du daran gehst, die Situation zu verändern, mache Dir bitte bewusst, was das Ziel der Veränderung sein muss, damit Du zufrieden sein wirst.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Geht es Dir darum, dass Dein Partner seine Socken so zusammen legt, wie Du es willst oder geht es Dir z.B. darum, dass die Sockenschublade optimal ausgenutzt ist.

Es ist natürlich auch nicht ausgeschlossen, dass es gar nicht um die Socken selbst geht, sondern darum, dass Du Dir einfach wünschst, dass Dein Partner Deine Wünsche mehr beachtet. In diesem Fall solltest Du nicht über die Socken mit Deinem Partner sprechen, sondern darüber, dass Du Dir mehr Beachtung für Deine Bedürfnisse von ihm wünschst.

So, nun hast Du Dir also klar gemacht, was das wirkliche Ziel der Veränderung sein soll und nun geht es los: Was kannst Du tun, um die Situation zu verändern ? Wie viel Energie bist Du bereit, in diese Veränderung zu investieren ?

Begrenze Deine Investition

Hast Du eine Grenze für Dich gezogen ? Wenn nein, empfehle ich Dir es zu tun, da Du ansonsten die Gefahr läufst, wie ein Hamster im Rad immer weiter und weiter verändern zu wollen, die Situation (die anderen Beteiligten, das Gesamtsystem…) die Veränderung aber gar nicht ermöglichen.

Setze Dir also eine Grenze für Deine Veränderungsinvestition und entscheide Dich, die Situation zu verlassen, wenn Du sie nicht lieben oder verändern kannst.

Leave it / verlasse es

Fassen wir mal kurz zusammen: Du befindest Dich in einer Situation, die Du auf keinen Fall lieben (akzeptieren) kannst und die Du nicht mit einem für Dich angemessenen Aufwand verändern kannst.

Wenn Dein bester Freund nun zu Dir käme und Dir diese Rahmenbedingungen darstellen würde und Dich fragte, was er Deiner Meinung nach tun solle… was würdest Du ihm raten ?

Würdest Du ihm raten: „Investiere noch mehr und noch mehr“ ?

Wohl kaum, oder ?

Erkenne, wann Schluss ist

An irgendeinem Punkt muss einfach Schluss sein. An irgendeinem Punkt musst Du Dir erlauben zu erkennen, dass Deine Mittel nicht ausreichen, um die Situation zu lieben oder zu verändern.

Nach allem was ich weiß, gibt es in diesem Fall nur noch die eine einzige Möglichkeit: Verlasse die Situation. Leave it !

„Wir wissen nicht, ob es besser wird, wenn wir es verändern, wir wissen aber, dass wir es verändern müssen, wenn es besser werden soll“.

Meditation

Wenn Du in einer Situation bist, die Dir nicht gefällt, die Dich unglücklich macht, dann nimm Dir diese zum Meditationsobjekt und suche eine Lösung, die für Dich passt.

Nachdem Du eine für Dich passende Meditationshaltung eingenommen hast, stelle Dir immer wieder folgende Fragen:

  • Was genau stört mich an der Situation ?
  • Welchen Zustand genau wünsche ich mir anstatt dieser Situation ?
  • Was kann ich dazu beitragen, die Situation zu lieben ? Was müsste ich verändern, damit ich mich wohl fühle ?
  • Bin ich bereit für diese Investition, für dieses Arrangement, für diesen Kompromiss ?
  • Wer oder was müsste sich wie bewegen, damit es für mich ok ist ?
  • Kann ich diese Bewegungen herbei führen ? Ist mein Einfluss groß genug, damit das passiert ?
  • Wenn Du zu der Erkenntnis gelangst, dass Du die Situation nicht lieben kannst und nicht verändern kannst, dann lasse sie los. Ziehe einen Strich. Investierte Deine Energie nicht mehr weiter darauf, wie Du es Dir ursprünglich einmal vorgestellt hattest sondern akzeptiere die Tatsachen und investiere Deine Energie nun darin, eine neue Situation nach Deinen Vorstellungen zu schaffen.Beginne, Deine Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie Du Deinen Wunschzustand schaffst.

Meditiere in den nächsten Wochen am besten täglich für mindestens 30 Minuten über diese Fragen. Solange, bis Klarheit für Dich entstanden ist und dann handle.

Übrigens

Der Kluge und der Weise machen gleich viele Fehler. Der Kluge macht jedoch immer neue Fehler.

Richte Deinen Fokus auf das, was gut ist und lebe einfach glücklicher

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Oftmals neigen wir dazu, unsere Aufmerksamkeit mehr auf die Dinge zu richten, die schief gehen, als auf den Rest.

Ich will mich gar nicht so sehr darüber auslassen, woher diese Unart bei uns kommt, den Fokus auf Fehler zu richten. Ich bin sicher, dass unser Schulsystem dabei eine große Rolle spielt. Das müsste anderswo diskutiert werden.

Eine relativ einfache Möglichkeit, nach und nach ein glücklicheres Leben zu leben ist, Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge zu richten, die gut sind, die gut funktionieren. Das kannst Du auf alle Bereiche Deines Lebens übertragen: Beruf, Partnerschaft, Kinder, Freunde u.s.w.

Das hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass Du Dir die Welt „rosarot“ färbst, denn Du richtest ja schlechte Dinge nicht in ein besseres Licht. Vielmehr änderst Du Deinen Fokus, denn die guten Dinge sind ja da und zwar viel mehr, als die schlechten.

Ich gebe Dir mal ein paar Beispiele für Dinge, die gut laufen:

  • Du hast ein Dach überm Kopf und verfügst über fließendes, hygienisch einwandfreies Wasser.
  • Du lebst in einem demokratischen Rechtsstaat.
  • Deine Kinder genießen eine kostenlose Schulbildung.
  • Deine Kinder, Dein Partner, Deine Freunde sind gesund.
  • Du lebst in einem Land, in dem es seit mehr als 70 Jahren keinen Krieg gibt.
  • Die allerallermeisten Kinder werden nicht Opfer von Gewalt, sondern wachsen in liebenden Familien auf (darüber berichtet aber leider niemand).
  • ….

Schaue dich bitte aufmerksam um und überlege, ob mehr Dinge gut sind und funktionieren oder ob die Welt um Dich herum wirklich schlecht ist. Ist Dein Partner / Deine Partnerin wirklich nur der / die, der seine Socken herumliegen lässt oder ist es vielleicht auch der / die, mit dem Du gute Gespräche führen kannst, mit dem Du Eure Kinder groß ziehst, mit dem Du schöne Momente teilen kannst ?

Ist in Deinem Job mehr gut oder mehr schlecht ? Wie auch immer Du es bewertest, denke mal daran, dass es auf der Erde jede Menge Menschen gibt, die täglich im Müll wühlen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, dabei krank werden und früh sterben.

Wie sieht es da bei Dir aus ?

Das bedeutet ja nicht, dass Du nichts zu Verbesserungen beitragen und Dich mit allem zufrieden geben sollst. Dennoch bin ich sicher, dass – wenn Du Dich aufmerksam umsiehst – viel, viel mehr Dinge erkennen kannst, die gut sind, als Dinge, die schlecht in Deinem Leben sind.

Aus eigener Erfahrung und aus vielen Kundencoachings weiß ich: Sobald Du anfängst, Deinen Blick auf die Dinge zu richten, die in Deinem Leben gut laufen, wirst Du glücklicher und hast mehr Energie, um die Dinge zu verbessern, die noch nicht so gut laufen.

Meditation: Richte den Blick auf das Gute

Mache in den nächsten Wochen regelmäßig folgende Meditationsübung:

Nimm eine einfache Meditationshaltung ein. Richte Deine Aufmerksamkeit zunächst 10 Minuten lang einfach nur auf Deinen Atem. Beobachte, wie die Atemluft in Deine Nase einströmt und wieder ausströmt. Nicht mehr.

Wenn dabei irgendwelche Gedanken aufkommen, lass sie einfach vorbeiziehen und kehre immer wieder zu Deinem Atem zurück.

Nach ca. 10 Minuten suche in Deiner Erinnerung nach Dingen, die gut sind. Das können eigene Erlebnisse von Dir sein, Fakten, die Dich betreffen, die Bilder des Lachens Deiner Kinder, die Tatsache, dass Du noch ein paar Euro auf dem Konto hast….. was auch immer.

Gehe im Geiste einfach alle Dinge durch, die gut für Dich laufen.

Wenn Dir etwas in den Sinn kommt, das nicht so gut ist, dann „parke“ es: Sage Dir: „Ok, das ist zwar da, aber das ist jetzt nicht die Aufgabe. Jetzt geht es nur darum, die Dinge anzusehen, die gut laufen“.

Mache das jeden Tag ca. 20 –  30 Minuten. Vielleicht ist „direkt nach dem Aufwachen“ die beste Zeit für Dich.

Wenn Du diese Meditation / diese Übung einige Wochen regelmäßig machst, wird sch Dein Blick mehr und mehr automatisch auf das richten, was schon gut in Deinem Leben ist. Ich bin sicher, dass Dich das nach und nach zu einem immer glücklicheren Menschen macht.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei.