Ideen zum Umgang in der Corona-Krise – für Selbstständige, Freiberufler, Unternehmen

Was Du als Selbstständiger tun kannst, um durch die Krise zu kommen und was Du keinesfalls tun solltest.

Krisen, wie die aktuelle Coronavirus-Pandemie, trotzen uns Selbstständigen viel Durchhaltevermögen ab.

Da für die meisten von uns die Rahmenbedingungen nahezu gleich sind, entscheidet im Wesentlichen unser persönlicher Umgang mit der Situation darüber, wie wir durch die Krise kommen und wie wir aus ihr hervor gehen.

Die Rahmenbedingungen, die für alle gleich sind:

  • Kunden und damit Umsätze bleiben aus
  • Die Zukunft ist ungewiss: Niemand weiß, wie lange die Einschnitte dauern werden
  • Niemand weiß, wie die Kunden und der Markt sich nach Corona verhalten werden und wie lange der Neuanlauf dauert
  • Die Krise ist hoch komplex, da sie die gesamte Welt trifft. Als Systemiker weiß ich: Das Verhalten komplexer Systeme ist nicht vorhersagbar.
  • Die Betriebskosten bleiben bestehen

Ideen zum Umgang mit der Krise – Chancen suchen und nutzen

Ich bin nicht so vermessen um zu behaupten, ich habe die rettende Idee für genau Deine persönliche Situation.

Gutes Coaching – so wie ich es verstehe – ist immer lösungsorientiert und es versucht, die Anzahl der Möglichkeiten zu erhöhen.

Vor dem Hintergrund dieser Grundsätze kann ich zumindest versuchen, Lösungsansätze für den Weg durch die aktuelle Krise formulieren, einen Prozess anzuregen, der hilfreich sein kann:

Suche nach Wegen, die Du noch nie gegangen bist

  • Richte den Blick konsequent auf Deine Kunden und frage Dich: Was könnte Deine Kunden davon abhalten, jetzt zu Dir zu kommen und wie kannst Du dieses Hindernis überwinden ?
  • Warst Du bisher der Meinung, das Onlinegeschäft ist nichts für Dich – jetzt ist vielleicht der Zeitpunkt dieses Paradigma noch einmal zu hinterfragen.
  • Nutze bestehende Plattformen wie Ebay, Spreadhirt, Amazon & Co. um ohne große monetäre Investitionen Ihre Produkte und Ideen abzusetzen.
  • Biete Deinen Kunden Onlineberatungen via Skype, Zoom, Facetime etc. an. So hältst Du zumindest begonnene Angebotsprozesse am Laufen und kannst nach der Krise sofort mit der Umsetzung beginnen.
  • Versuche Umsätze vorzuziehen – z.B. durch den Verkauf von Gutscheinen.
  • Gehe in den Keller und suche nach ungenutzten Ressourcen: Vielleicht ist das, was Du beim Aufräumen findest, noch brauchbar, um es bei Ebay & Co. zu Geld zu machen.
  • Gehe auch in Deinen „Mentalen Keller“ und suche nach ungenutzten Ressourcen: Welche Ideen wolltest Du schon länger mal angehen ? Welches neue Produkt / Angebot wolltest Du auf den Markt bringen ? Welchen alten Kunden mal wieder anrufen …. ?
  • Räume endlich Deine Website auf: SEO & nutzenorientierte Texte rettet Dich im Zweifelsfall. Leider sehe ich noch immer unzählige Websites, die so schlecht gemacht sind, dass sie niemals Kunden anlocken können. Und wenn dann doch mal ein Kunde auf die Website gerät, wird er vertrieben – durch schlechte Texte, fehlende Kontaktmöglichkeiten und andere Verbrechen.
  • Werbe dort, wo Du Deine Kunden erreichst: Bei dem einen ist es Facebook, bei dem anderen ist es XING, bei einem Dritten ist es vielleicht Google – jetzt müssen Sie präsent sein !
  • Entwickele jetzt Schulungsvideos: Mit einfacher Technik (Smartphone und Mikrofon) kannst Du immer wieder auftretende Fragen Deiner Kunden vorab beantworten und Dich in künftigen Beratungsgesprächen auf effektivere Aspekte konzentrieren.
  • Bäcker, Metzger, Lebensmittelhändler etc. können Bestellungen über ihren Onlineshop abwickeln – inkl. Bezahlvorgang – und den Kunden, die jetzt zuhause bleiben, entgegenkommen.

Was Du auf jeden Fall noch tun solltest

Liquidität checken und agieren:
Nach aktuellen Schätzungen von Fachleuten werden die Einschnitte bis Mitte Mai 2022 bestehen bleiben.
Ein Blick aufs Konto, ein Blatt Papier, ein Stift und ein Taschenrechner reichen aus um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie lange die Liquidität reicht.

Sprich mit Deiner Bank besser, bevor das Geld zur Neige geht.

Denn: Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt, sieht seinen Hintern in Kürze in einem rauen Wind hängen.

Ist das nun alles ?

Nein, das ist es ganz sicher nicht. Aus unzähligen Coachings weiß ich: Wenn man erst einmal den Kopf zusammen steckt (derzeit nur virtuell, bitte), ergibt ganz schnell eine Idee die nächste und während des Prozesses entwickeln sich immer mehr hilfreiche Ideen, die nicht nur durch die aktuelle Krise helfen können, sondern ach darüber hinaus für einen Innovationsschub sorgen.

Wichtig ist nicht, dass Du die eine oder andere Idee von hier abgreifst und umsetzt sondern dass Du Ideen entwickelst, die für Dich funktionieren können – und dann natürlich auch umsetzt.

Coaching hilft dabei

Coaching bietet keine Lösungen, sondern einen Prozess, der Lösungen generiert. Dafür nutze ich als Coach einen reich gefüllten Werkzeugkoffer, der das auch ermöglicht.

Viele der Dinge, die Du mit mir erarbeiten wirst kannst Du umsetzen, ohne dafür nennenswertes Geld in die Hand nehmen zu müssen – gerade im Onlinemarketing ist vieles nur „Fleißarbeit“, ie du selbst machen kannst.

Lernen wir uns kennen – probiere es doch einfach aus…


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.